Wilnsdorf

Wohneinrichtung Wilnsdorf

Beschreibung der Lage

Das Hans Schäfer Haus liegt direkt am Waldrand der südlichen Ausläufer des Rothaargebirges. Wilnsdorf-Obersdorf ist eines von elf Ortsteilen der Gemeinde Wilnsdorf und liegt stadtnah, ca. 5 km von Wilnsdorf Stadtmitte und ca. 7 km von der Stadt Siegen entfernt. Die Städte sind jeweils über den regionalen Linienverkehr zu erreichen.Ein Bankschalter der Sparkasse befindet sich in Obersdorf und ist gut zu Fuß erreichbar. In der angrenzenden Stadt Eisern (ca. 3 km entfernt) befinden sich eine Volksbank sowie eine weitere Sparkasse mit Bankautomaten. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten finden sich in Wilnsdorf, Siegen sowie kleinere Einkaufsmöglichkeiten in Eisern.

Beschreibung der Wohnform

Die Wohnstätte bietet Platz für 12 erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung, die einen Anspruch auf  Eingliederungshilfe nach SGB XII haben oder Selbstzahler sind.Aufgrund der Gruppengröße bleibt eine familiäre Atmosphäre erhalten.In der Wohnstätte stehen ausschließlich Einzelzimmer in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, die eine individuelle und selbstbestimmte Privatsphäre ermöglichen. Insgesamt stehen den Bewohnern 5 Duschen, 1 Wannenbad sowie 6 Toiletten mit Waschgelegenheiten zur Verfügung. Ein weiteres Pflegebad ist auch für Rollstuhlfahrer erreichbar. Ein großer heller Gemeinschaftsraum bietet die Möglichkeit für Gesellschaftsspiele, Fernseh-bzw. DVD/Videoabende. Zur Entspannung besteht die Möglichkeit den hausinternen Snoezele-Raum im Untergeschoss (Treppenbenutzung nötig) zu nutzen. Im OG stehen für musiktherapeutische Zwecke oder musikalische Exkursionen zahlreiche Instrumente zu Verfügung. Dieser Musikraum ist ebenfalls über eine Treppe erreichbar.Das parkähnliche Außengelände von über 12.000 qm wird von einem Hausmeister instand gehalten kann für Spaziergänge, Spiele und Feste genutzt werden.

Wäschereinigung/-pflege und Zimmerreinigung/-pflege

Entsprechend der pädagogischen Ausrichtung der Wohnstätte werden die Bewohner und Bewohnerinnen im Rahmen der individuellen Fähigkeiten an allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligt oder bei der selbstständigen Ausführung unterstützt. Dazu gehören u.a. folgende Aufgaben:

  • Zimmerreinigung und Zimmerpflege
  • Wäschereinigung und Wäschepflege (keine chemische Reinigung)
  • regelmäßige Reinigung der öffentlichen Räume.

Stellvertretend werden selbstverständlich alle Aufgaben von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen übernommen, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen nicht ausgeführt werden können.Bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten orientieren sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den hygienischen Standards, die im Hygieneplan der Einrichtung beschrieben sind.

Verpflegung

In der Wohnstätte werden folgende Mahlzeiten angeboten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten.Die Wünsche der Bewohner und Bewohnerinnen werden so weit wie möglich berücksichtigt. Das Einkaufen der Lebensmittel, die Zubereitung der Speisen, das Tisch decken und abräumen werden ebenfalls mit den Bewohnern und Bewohnerinnen gemeinsam erledigt.Besonderheiten bei der Ernährung wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Diabetes oder Ähnliches werden bei der Speiseplanung wenn möglich gerne berücksichtigt.

Personalstruktur

Unterschiedlich qualifizierte und angelernte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten in der Wohnstätte zusammen, um im Rahmen von interdisziplinärem Miteinander die höchstmögliche Qualität der Begleitung und Hilfestellung für die einzelne Bewohnerin und den einzelnen Bewohner zu erlangen.Zudem bietet die Einrichtung Schülern die Möglichkeit, ein Schul-oder Berufspraktikum oder auch ein Anerkennungsjahr für das Berufsbild des/r Heilerziehungspflegers/-pflegerin zu absolvieren. Um einen reibungslosen Alltagsablauf in der Einrichtung gewährleisten zu können, wird die alltägliche Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Gruppendienst durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Haustechnik und des Reinigungsdienstes unterstützt.

Freizeitaktivitäten

Jeder Bewohner und jede Bewohnerin wird darin unterstützt Freizeit individuell und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten zu können.Angebote in und außerhalb der Wohnstätte sollen dazu beitragen vielfältige Aktivitäten zu ermöglichen. Zum Teil fallen hier jedoch zusätzliche Kosten an, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen getragen werden müssen.

Aufnahmekriterien / Ausschlusskriterien

Die Menschen, die in der Einrichtung leben wollen, werden im Rahmen des Aufnahmeverfahrens in unterschiedliche Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen eingestuft (Einstufung nach Metzler).Mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe wurden für die unterschiedlichen Leistungstypen und deren jeweilige Hilfebedarfsgruppen im Rahmen einer Vergütungsvereinbarung Kostensätze vereinbart. Eine Beschreibung der unterschiedlichen Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen finden Sie in der Anlage. Es werden Menschen in der Wohnstätte aufgenommen, die einem der für die Einrichtung genehmigten Leistungstypen zugeordnet werden können.Für einzelne Personen muss eine Aufnahme in eine der Wohngruppen leider ausgeschlossen werden. Dieser Ausschluss gilt insbesondere für Menschen, die

  • durch massives fremdaggressives oder autoaggressives Verhalten sich selbst, Mitbewohner und Mitarbeiter des Wohnhauses gefährden
  • eine ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft benötigen, da sie einenbesonderen Pflegebedarf haben
  • einen besonderen pflegerischen und/oder medizinischen Bedarf haben, welcher durch das inder Einrichtung tätige Personal nicht gedeckt werden kann
  • eine im Vordergrund stehende psychische Erkrankung haben oder bei denen eine Suchterkrankung vorliegt
  • auf Grund einer Gefährdung durch Weglauftendenzen geschlossen untergebracht werden müssen.

Das Haus verfügt nicht über einen Aufzug und ist daher nicht für Menschen geeignet, die gehunfähig sind. Außerdem ist in der Nacht keine Nachtwache sondern eine Nachtbereitschaft im Haus. Das bedeutet, dass Menschen, die dauerhaft eine Unterstützung durch eine Nachtwache benötigen nicht aufgenommen werden können.