Wenden

Neugierig Übersicht

Am 23. Juni war die Tagesstruktur vom Haus Wenden wieder zu Besuch im Kindergarten Arche-Noah in Hünsborn.

„Die Kinder haben uns was vorgesungen“, erzählt Andreas Niklas. „Und dann waren wir draußen. Wir haben ihnen selbst gebastelte Süßigkeiten geschenkt. Das war sehr schön!“

Die Freundschaft mit dem Kindergarten entstand im Projekt „Wir sind Wendener“. Mit dem Projekt möchten die Nutzer und Mitarbeiter von der Tagesstruktur dazu anregen, dass Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderung aus der Gemeinde Wenden mehr gemeinsam machen.

Es gab schon viele verschiedene Aktionen. Seit 6 Jahren gehören die regelmäßigen gegenseitigen Besuche
mit dem Kindergarten „Arche Noah“ dazu. „Das soll auch so bleiben“, findet Andreas Niklas. Und das bleibt auch so. Da sind sich der Kindergarten und die Tagesstruktur einig.

Andreas Niklas
Svetlana Neumann
Anna Elberg


Der Olper Teamcup 2017 war am 30. Juni. Auch in diesem Jahr bildeten wir ein Lebenshilfe-Team aus Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen. Wir waren 25 Läufer!

Vor dem Start trafen wir uns in der Villa Müller. Nachdem alle ein Mannschafts-T-Shirt und eine Start-Nummer hatten, ging es los zum Kurkölner Platz. Dort startete der Lauf um 19:40 Uhr. Es machten wieder fast 2 Tausend Läufer mit. Viele Vereine, Einrichtungen und Firmen aus dem Kreis Olpe waren mit einer Mannschaft dabei.

Einige von uns liefen schnell voraus. Andere nahmen die steile Steigung zu Beginn der Runde langsamer. Besonders für die Tandem-Läufer mit einem Rollstuhl war die hügelige Strecke durch die Olper Innenstadt eine Herausforderung. Aber ob schnell oder langsam – das war nicht so wichtig! Die Zuschauer am Rand feuerten alle Läufer bis zur letzten Runde an.

Und Rollstuhlfahrer und ihre Tandems bekamen sogar Unterstützung von Läufern anderer Mannschaften, die beim Schieben bergauf halfen. In jeder Runde waren wir froh an den 2 Stationen der Lebenshilfe eine Pause einlegen zu können. Dort gab es etwas zu trinken. Und man sprach uns Mut zu. Am Ende trafen wir uns alle am Ziel. Unter den ersten Mannschaften waren wir auch dieses Mal nicht, aber wir waren zufrieden. Es hat wieder Spaß gemacht!

Der Schnellste von uns war Roland Tafel. Zweiter war Frank Lissel. Danach kamen Amalie Wacker und Tobias Wirtz als Tandem ins Ziel. „Gut war es“, fand auch Laura Kruk.

„Ich habe richtig trainiert und mein Vater hat mich angefeuert!“ Über eine, zwei oder drei Runden – wir haben alle vollen Einsatz gezeigt!

Anna Elberg


Das Wendener Schützenfest 2017 feierten wir vom 15. bis 18. Juni.

Am Abend vorher bekamen wir auch in diesem Jahr wieder Besuch vom Spielmannszug Wenden. Während die Musiker für uns spielten, hissten Rolf Bieker und Sebastian Schramm die Schützen-Fahne vorm Haus Wenden. Danach kam der Spielmannszug runter in den Garten. Nadine Quast war mit dabei, erinnert sich Jessica Hager. Und ich habe Bier an die Musiker verteilt. Der Mittwoch, das war schön, findet auch Gudrun Stahlhacke. Schönes Wetter hatten wir. Wir haben alle draußen gesessen und Hotdogs gegessen.

Am Samstag schauten wir uns den traditionellen Schützen-Umzug an, der durch Wenden lief. Und wir aßen in der Eisdiele ein Eis, berichtet Andreas Niklas.

Am letzten Tag ging es zum Frühshoppen ins Zelt. Es wurde getanzt. Wir haben was getrunken. Viele sind rausgegangen. Da haben sie geschossen, sind Karussell gefahren. Eine Schnuckbude war da und Sebastian Schramm hat Eis geholt, erzählt Gudrun Stahlhacke.

Beim Schießen hatten wir Glück: Jessica Hager bekam eine Rose. Und Elisabeth Schröder freute sich über eine Plüsch-Ente. Wir geben Gudrun Stahlhacke und Dagmar Saleiski recht: Es war schön auf dem Schützenfest, die Stimmung war super!

Gudrun Stahlhacke
Andreas Niklas
Jessica Hager
Dagmar Saleiski
Anna Elberg


Am Donnerstag haben wir alle zusammen in der Tagesstruktur gefeiert.

Erst gab es Kaffee und Kuchen, später Kartoffelsalat, Nudelsalat und Frikadellen mit Senf und Bier.

Alles war gut:
Wir hatten schöne Musik und ganz viele bunte Kostüme. Zum Beispiel haben wir uns mit einem Bayern-Trikot, als Gärtnerin, Teufel, Sonnenblume und Indianerin verkleidet. Viel gelacht und getanzt haben wir!

Rosenmontag waren wir beim Umzug in Schönau.
Es gab viele Wagen, geschmückt mit Blumen, Luftschlangen und Girladen. Es wurden haufenweise Kamellen und sogar Plüschtiere geworfen. Wir haben einen Elefanten, einen Tiger und einen Eisbären gefangen.

Und wir waren im Pfarrheim. Dort haben wir viel erzählt und auch ein bißchen getanzt.

Viele Leute, ein Büttenredner und die Funkengarden aus Schönau waren da.Sehr schön war das!

 

Laura Kruk und Elisabeth Schröder


Es besteht die Möglichkeit in Wenden die Praxisintegrierte Ausbildung zum Heilerziehungspfleger zu absolvieren, sowie nach der Vollzeitschulischen Ausbildung in der Wohnstätte sein Anerkennungsjahr durchzuführen.

Zurzeit lernen zwei Auszubildende den Beruf des Heilerziehungspflegers bei uns, sie befinden sich im ersten und zweiten Ausbildungsjahr.

Außerdem bietet die Wohnstätte die Möglichkeit das Pflegepraktikum im Rahmen der Heilerziehungspflegeausbildung zu absolvieren. Dieses Jahr haben drei Auszubildende dieses Praktikum hier absolviert.

Darüber hinaus war dieses Jahr eine Heilerziehungspflegeauszubildende für 4 Wochen zu einem pädagogischen Praktikum in der Wohnstätte.

Praktika in der Wohnstätte Wenden

In der Wohnstätte gibt es verschiedenste Möglichkeiten in einem Praktikum die pflegerischen und sozialen Berufsfelder kennenzulernen. Individuelle Absprachen können mit der Wohnstättenleitung vereinbart werden.


Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, da die Zeit erneut an uns vorbeigerauscht ist, werden wir spätestens bei unseren Einkäufen mit der Realität konfrontiert - Weihnachten kommt näher und die Adventszeit steht vor der Tür. Nicht nur die Bewohner bekommen leuchtende Augen wenn sie an diese Zeit denken, sondern auch wir. Assoziieren wir doch mit der Advents und Weihnachtzeit zwangsläufig die Zeit, in der wir alle noch Kinder waren und unbeschwert durchs Leben gingen. Wie schön war die Adventszeit mit ihren Ritualen, wie beim Weihnachtsplätzchen backen helfen, die Weihnachtsdekoration aussuchen und anbringen, die Besuche auf dem Weihnachtsmarkt und nicht zuletzt das Aussuchen der Geschenke.

All diese Erinnerungen werden wir auch dieses Jahr wieder bei unseren Bewohnern „wachrütteln“. Die kommende Adventszeit wird wieder sehr spannend und abwechslungsreich werden. Ein Termin zu dem wir auch alle Eltern und Angehörigen einladen ist der 06. Dezember 2016. An diesem Tag wird unser Wohnhaus das „Adventsfenster“ im Rahmen des „Lebenden Adventskalenders“ um 18.00 Uhr öffnen.

Anders wie in den Vorjahren möchten wir ebenfalls alle Eltern, Angehörige und ges. Betreuer zu unserer Weihnachtsfeier am 05. Dezember 2016 einladen.


Bericht in Leichter Sprache

Mit einem Grill-Fest feierten die Lebenshilfe-Läufer, dass sie auch in diesem Jahr erfolgreich am Olper Teamcup teilgenommen haben.

Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige und Freunde liefen für das Team von der Lebenshilfe. Sie hatten sich Ende Juni in Olpe in der Villa Müller getroffen, um zusammen im blau-weißen Trikot zu starten.

Am 27. August 2016 waren alle Läufer und Unterstützer im Haus Wenden zur Sieger-Ehrung und zum Grillen eingeladen.

Die drei schnellsten Läufer bekamen eine Medaille und einen Einkaufs-Gutschein als Überraschungs-Preis: An Frank Lissel ging der 1. Preis. Der 2. Preis war für Tobias Lammert. Und Patrick Tafel bekam den 3. Preis.

Zuerst schauten sich alle zusammen die Fotos vom Stadt-Lauf an. Danach gab es leckeres Essen vom Grill und jede Menge kühle Getränke. So ließ es sich auch bei heißen 30 Grad im Schatten fröhlich feiern!

Herzlichen Glückwunsch an die Läufer und ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer!

Anna Elberg
Inklusions-Lotsin


Bericht in Leichter Sprache

Am 24. Juni 2016 fand der 13. Olper Teamcup statt, an dem das Team der Lebenshilfe auch in diesem Jahr wieder teilnahm. 34 Läufer mit und ohne Behinderung liefen im blau-weißen Trikot für die Mannschaft der Lebenshilfe.

Viele Vereine, Einrichtungen und Firmen aus Olpe machten beim Mannschafts-Lauf mit. Insgesamt fast 2 Tausend Läufer.

Um 19:40 Uhr ging es für die Lebenshilfe und alle anderen Läufer an den Start. Die Strecke war 3 Runden durch die Olper Innenstadt lang: 5,2 Kilometer.

Anne Schulte und Dagmar Saleiski nahmen sich dieses Mal 2 Runden vor. Dass die Strecke aus 3 Runden besteht, ist am Olper Stadt-Lauf besonders schön: sagte Dagmar Saleiski. So hat jeder das Gefühl teilzunehmen, weil niemand am Ende abgehängt wird und man immer wieder unterschiedlich schnellen Läufern begegnet: erklärte sie.

An zwei Stationen der Lebenshilfe konnten sich die Läufer mit Wasser und Trauben-Zucker stärken. Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Freunde feuerten ihr Team mit Trillerpfeifen und ähnchen an. Am Ende trafen sich alle müde, aber zufrieden am Ziel auf dem Kurkölner Platz.

Alle haben ihr Bestes gegeben. „Super!“: fand Team-Kapitänin Stephanie Schnepper. Anne Schulte und Dagmar Saleiski übertrafen mit 3 Runden sogar ihr eigenes Ziel. Auch Laura Kruk schaffte 3 Runden. Der Lauf war „sehr gut“: sagte sie. Besonders schön war es für sie, ihre Mutter, ihren Bruder und alle ihre Freunde zu sehen: erzählte Laura Kruk.

Da war es gar nicht wichtig, dass die Lebenshilfe nicht unter den schnellsten Teams war. Trotzdem konnten sich auch die Ergebnisse der Lebenshilfe-Läufer sehen lassen. Der schnellste im Team war Frank Lissel. Nach ihm kam Tobias Lammert ins Ziel. Dritter im Team war Patrick Tafel im Tandem mit seinem Vater Roland Tafel.

Damit hat sich das Training gelohnt, das vor allem auch viel Spaß gemacht hat. Dreimal durften Bewohner und Mitarbeiter der Lebenshilfe umsonst im Fitness-Studio Aktiva in Olpe trainieren. Vielen Dank dafür!

Anna Elberg
Inklusions-Lotsin in den Wohn-Häusern Olpe und Wenden