Wenden

Neugierig Übersicht

Mit Cocktails und selbstgebackenen Waffeln feierten die Bewohner des Hauses Lebenshilfe Wenden. Erinnert wurde an ehemalige Bewohner und Mitarbeiter.

Wenden. Das 15-jährige Bestehen des Hauses Lebenshilfe Wenden, der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH, feierten die Bewohner und Mitarbeiter gemeinsam mit Angehörigen und Freunden im Juli. Bei schönstem Wetter begrüßte der Bewohnerbeirat die Gäste auf der eigenen Terrasse.

Zur Begrüßung las Bewohnerbeirätin Elisabeth Schröder ein Gedicht vor, ehe Gudrun Stahlhacke und Andreas Niklas (beide Bewohnerbeirat) mit Wohnstättenleiterin Miriam Köster in einer Rede an alle Bewohner und Mitarbeiter erinnerten, die einmal in der Wohnstätte gelebt oder gearbeitet haben. Für die Zukunft wünschte sich Niklas, „dass es bleibt, wie es ist und wir weiter viel Spaß zusammen haben“. Mit einer großen Foto-Präsentation erinnerten Bewohner und Mitarbeiter an die gemeinsame Zeit im Haus Lebenshilfe Wenden. Und als Erinnerung an den besonderen Tag konnte sich jeder eine Tasche mit Lavendeldruck gestalten. „Das Fest hat mir wirklich gut gefallen“, sagte Laura Kruk und hofft, „dass das nächste Fest auch so schön wird“.

Der Verein für Menschen mit Behinderungen hatte eine große Portion Waffelteig für alle gespendet, der von den Angehörigen ausgebacken wurde. Die Bewohner versorgten alle Gäste mit erfrischenden Cocktails, ehe am Abend zusammen gegrillt wurde. „Dass so viele Leute da waren, war besonders schön“, sagte Stahlhacke am Ende des Tages.


Ein gelungenes Sommerfest haben am Sonntag 8. Juli, die Selbsthilfekontaktstelle, sowie die Integrationsagentur des DRK Olpe, mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen Kreis Olpe, sowie den Wohnstätten Olpe und Wenden der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH, vor den Toren des DRK-Mehrgenerationenhauses in Olpe gefeiert.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, konnten die Besucher Tombolapreise am Glücksrad, gesponsert von ansässigen Unternehmen, gewinnen. Am Stand der Lebenshilfe NRW stellte die inklusive Arbeitsgemeinschaft der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker ihre Arbeit vor. Frank Lissel und das Kreativatelier „Runde Ecke“ der Wohnstätte Wenden boten Dekoartikel aus Holz und selbstgenähte Kissen an.

Die Jugendhilfe „Juhi, woll!?“, sowie einige Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Olpe, nahmen ebenfalls mit ihren kreativen Ständen teil, um ihre Arbeit vorzustellen und rund um das Thema Selbsthilfe zu informieren.

Internationale Spezialitäten

Für das leibliche Wohl war mit internationalen Spezialitäten seitens der türkischen Selbsthilfegruppe El Ele (Hand in Hand) gesorgt. Bei Getränken, Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen sowie mit stimmungsvoller Musik von „Manu Sax and Friends“ genoss man die stimmungsvolle Atmosphäre.

Angeboten wurde weiterhin ein kostenloses Yogatraining, das Jung und Alt mit Begeisterung annahm und Kinderschminken für die kleinen Gäste. Zum Nachmittag erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt als die Biggejungs, wie jedes Jahr, kölsche, aber auch heimische Stimmungslieder zum Besten gaben. Es wurde mitgesungen, geschunkelt und getanzt und mehrfach um Zugabe gebeten.

„Bemerkenswertes Miteinander“

„Bemerkenswert war das Miteinander der Menschen aus verschiedenen Lebenslagen und Kulturen, aus der neue Bekanntschaften und Freundschaften entstanden. Ziel des DRK ist es, gemeinsam mit der Lebenshilfe NRW mehr zur Toleranz und Teilhabe für Bürger mit Behinderungen in unserer Gemeinde beizutragen“ teilt der DRK-Kreisverband Olpe mit.

Ulrike Bell und Petra Weinbrenner-Dorff von der Selbsthilfekontaktstelle des DRK, sowie Aydan Abali, Leiterin der Integrationsagentur des DRK freuen sich jetzt schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und arbeiten jetzt erst einmal am Aufbau des diesjährigen adventlichen Kreativmarktes, der voraussichtlich genauso erfolgreich sein wird, wie in den Jahren zuvor. Anmeldungen dazu, von nicht kommerziellen Anbietern, werden ab sofort unter der Rufnummer des DRK MGH Olpe 0 27 61/26 43 angenommen.
(LP)


10:9 Tore nach spannendem Elfmeterschießen

Das traditionelle Freundschaftsspiel zwischen der Altliga Kleusheim und der Lebenshilfe NRW fand in diesem Jahr am 11. Juli statt. Seit letztem Jahr ist die Altliga Kleusheim Teil der Spielgemeinschaft SG L.O.K.

Das inklusive Team der Lebenshilfe zählte etwa 20 Spieler. Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige und Freunde der Lebenshilfe-Einrichtungen aus Olpe, Wenden und Siegen gingen im Wechsel und teils im Tandem auf das Spielfeld. Von der ersten Minute ab an zeigten beide Teams vollen Einsatz. Die Lebenshilfe ging in Führung. Sie verschoss einen Elfmeter. Dann kickte Nicole Siepe einen Freistoß für die Lebenshilfe zielsicher ins Tor.

Das Spiel verlief wie gewohnt schnell und torreich. Selbst die Trainer verloren zwischenzeitlich den Überblick. Peter Rau, der zum ersten Mal als Trainer für die Lebenshilfe auf dem Platz stand, nahm es mit Gelassenheit: „Egal, wir führen!“

In der zweiten Halbzeit gelang es der SG L.O.K auszugleichen. Am Ende stand es unentschieden 6:6. Es folgte ein spannendes Elfmeterschießen, das die Lebenshilfe knapp gewann. Sie siegte 10:9 – „verdient und hart umkämpft“, so ihr Trainer Peter Rau.

Lebenshilfe-Kapitän Arndt Kittelmann freute sich mit seiner Mannschaft über den großen Pokal für den ersten Platz. Die Freude im Team der SG L.O.K. war nicht weniger groß. „Die deutsche Nationalmannschaft wäre froh gewesen über einen zweiten Platz“, sagte ihr Kapitän Siegbert Hengstebeck nach der Siegerehrung. Das Spiel ist für ihn und seinen Verein jedes Jahr „eine große Freude und ein besonderes Ereignis“. Der Pokal für den besten Spieler ging an den Lebenshilfe-Spieler Nick Solbach.

Zum Abschluss stärkten sich die Spieler und Zuschauer mit Bratwürstchen und kühlen Getränken. Dabei trübte das Regenwetter die Stimmung nicht. Im Gegenteil: „Das Fritz-Walter-Wetter kam dem Lebenshilfe-Team zugute“, berichtete Siegbert Hengstebeck.

Nächstes Jahr möchte Andreas Niklas wieder für die Lebenshilfe spielen. Auch er fand: „Das Spiel war gut, sehr gut!“

 

Anna Elberg


„Ganz plastisch“ nennt sich der Kreativ-Wettbewerb der Bundesvereinigung Lebenshilfe, der alle Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt, dazu aufgerufen hat, ihre Sichtweisen auf das Thema „Teilhabe statt Ausgrenzung“ in Form von plastischer Kunst zum Ausdruck zu bringen.

Die Wohnstätte Wenden der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH beteiligt sich gleich zweimal an dem Wettbewerb. Pünktlich zum Einsendeschluss hat sie sich mit Figuren aus Beton und einem großen, bunten Blumenstrauß aus vielfältigen, unterschiedlichen Materialien wie Styropor, Stoff, Papier und Ästen beworben. Dabei galt das Motto „Teilhabe statt Ausgrenzung“ auch für die Entstehung der Kunstwerke, die erst in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern möglich war.

Mit Unterstützung der Beton-Künstlerin Anne Kruk arbeiteten Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte und Schülerinnen der Gesamtschule Wenden gemeinsam an der Beton-Skulptur. Jeder Teilnehmer modellierte und bemalte einen Beton-Kopf nach seinen Ideen und Wünschen. Anschließend wurden die Beton-Köpfe mit Eichenholzstelen verbunden, die der Künstler Burkhardt Ridder für das Team gefertigt hatte. Es entstanden sieben ganz unterschiedliche Figuren, die zusammen dafür stehen, dass jeder verschieden ist und alle dazu gehören. Alle sind sie „Kluge Köppe aus dem Wendschen“ finden die Teilnehmer und hatten damit einen Titel für ihr Werk gefunden.

Der Blumenstrauß wurde von Nutzerinnen und Nutzern der Tagesstruktur gestaltet. Schülerinnen der Gesamtschule Wenden halfen beim Nähen der Blumen. Außerdem steuerten Kinder des Kindergartens Arche Noah in Hünsborn Blumen aus Papier zum Strauß bei. Mit der Material- und Farbenfülle des Straußes möchten die Teilnehmer zeigen, wie schön Vielfalt ist. „Wie eine Blume ist auch jeder Mensch schön und einzigartig“, erklärt die Teamleitung der Tagesstruktur Svetlana Neumann.

Die Tagesstruktur der Wohnstätte Wenden arbeitet schon seit mehreren Jahren mit dem Kindergarten Arche Noah zusammen. Regelmäßig finden gegenseitige Besuche und gemeinsame Aktionen statt. Die Kooperation zwischen der Wohnstätte Wenden und der Gesamtschule Wenden besteht seit dem Schuljahr 2016/17. Seitdem kommen Schülerinnen des Fachs „Gemeinnütziges Handeln“ ab dem achten Jahrgang einmal in der Woche für gemeinsame Aktivitäten in die Wohngruppen und in die Tagesstruktur.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wenden und alle Unterstützer heißt es nun Daumendrücken! Zählen ihre Plastiken zu den besten fünf, werden die Künstlerteams am 28. September 2018 zum Geburtstagsfestakt „60 Jahre Lebenshilfe“ nach Berlin eingeladen, um ihre Werke vor großem Publikum zu präsentieren. „Eine Reise nach Berlin wäre toll“, hoffen sie sehr zuversichtlich. Aber auch wenn das nicht klappen sollte, hat sich ihre Mühe gelohnt. „Die Arbeit hat uns Spaß gemacht“, sind sich alle einig und freuen sich über die eindrucksvollen Kunstwerke, die die Tagesstruktur und die Terrasse der Wohnstätte Wenden schmücken.


Wenden. Jedes Jahr im Sommer kommt es zu einem ganz besonderen Duell auf dem Fußballplatz in Altenkleusheim: Die Altligisten der Spielgemeinschaft Lütringhausen-Oberveischede-Kleusheim (L.O.K.) treffen auf eine Mannschaft, bestehend aus Bewohnern und Mitarbeitern der Lebenshilfe NRW gGmbH.

Ebenso traditionell wie das Spiel an sich, ist auch das Vortreffen im Frühjahr, bei dem die Spieler aus Altenkleusheim ihre Spielpartner zu Hause besuchen. Gastgeber in diesem Jahr war die Wohnstätte in Wenden. Ihrer Einladung folgten viele Spieler, Herr Ross Ehrenvorsitzender des Kreisverband der Lebenshilfe in Olpe, die Wohnstättenleitung der Villa Müller Frau Barbara Glees, die Stellvertretende Leitung des Lebenshilfe Centers in Olpe Frau Astrid Kalkrenner, Mitarbeiter und viele interessierte Bewohner und Nutzer.

Herr Siegbert Hengstebeck bedankte sich in Namen der Mannschaft für die Einladung und betonte, dass der Alltag nicht auf dem Sportplatz, sondern in den Einrichtungen der Lebenshilfe stattfindet. Daher sei es den Spielern wichtig, einen Einblick zu bekommen, wie ihre sportlichen Gegner leben und wie ihr alltägliches Leben aussieht.

Die Stellvertretende Wohnstättenleitung aus Wenden, Karina Scheld, begrüßte alle Anwesenden, führte Interessierte durch die Einrichtung und stand für Rückfragen zur Verfügung.

Im anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es reichlich Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch zwischen den Anwesenden und natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Alle Beteiligten freuen sich schon auf das nächste Spiel, welches im Juli stattfinden wird Der genauer Termin wird noch bekanntgegeben. Die aktiven Spieler der Lebenhilfe hoffen dann, den Pokal, der im letzten Jahr an die Altenkleusheimer ging, wieder zurück zu erobern. Wenn sie dabei so kräftig vom Spielfeldrand angefeuert werden, wie in den letzten Jahren, sollte dies problemlos klappen.

Text & Fotos Karina Scheld


Warum in die Ferne schweifen, wenn es auch rund um das eigene Zuhause viele Möglichkeiten gibt, etwas zu unternehmen?

Das dachten sich auch die Bewohner und Mitarbeiter der Wohnstätte Wenden und haben gemeinsam für die werkstattfreie Zeit ein buntes und vielfältiges Programm zusammengestellt.

Manche mögen gerne Tiere. Die gab es im Duisburger Zoo zu bestaunen. Ganz besonders hat z. B. Elisabeth Schröder die Delfinshow gefallen: „Wir waren ganz vorne und sind richtig nass geworden.“ Wer es eine Nummer kleiner wollte, konnte auf einen kleinen Pferdehof fahren und Pferd und Esel bei „Healing Horse“ im Siegerland besser kennen lernen.

Viele Bewohner gehen gerne Einkaufen. Hierzu gab es einige Gelegenheiten. Nahe gelegene Einkaufszentren in Olpe und Siegen, sowie ein schwedisches Möbelhaus wurden von den Bewohnern besucht und ordentlich Geld ausgegeben.

Der Kunstmarkt in Heid ist insbesondere für Bewohner, die die Tagesstruktur im Haus besuchen, ein Pflichttermin. Viele kreative Kunstwerke aus Holz und Stoff wurden wochenlang im Vorfeld von Bewohnern, mit Unterstützung der Mitarbeiter, hergestellt und auf dem Markt in Heid zum Verkauf angeboten. Der neue schicke Pavillon der Lebenshilfe lockte viele Besucher an, die dank dem Verkaufstalent der Bewohner viele Dinge erwarben.

Einige Bewohner zog es in der zweiten Ferienwoche in den Wilden Westen des Sauerlands, wo sie Winnetou und Old Shatterhand in Elspe reiten sahen. Immer ein magischer Moment, wenn Winnetou das erste Mal auf dem Hügel auftaucht.

Der krönende Abschluss der Ferienzeit war die traditionelle „Wendsche Kärmetze“ am zweiten Augustwochenende. Echte Wendener, wie die Bewohner, trotzen Wind und Wetter und gehen auch im strömenden Regen über die größte Kirmes Südwestfalens. Etliche Leckereien und diverse Fahrgeschäfte und Karussells sind auch zu verlockend.

Nach diesen ganzen positiven Eindrücken fiel es allen dann auch wieder leicht, arbeiten zu gehen.


Man nennt das schöne Dorf Heid in der Gemeinde Wenden auch Land der 100 Hecken, berichtet Monika Quast-Schneider. Weil es dort so viele Gärten mit grünen Hecken gibt. Und viele Bewohner aus Heid mit Nach-Namen Hecken heißen.

Alle 2 Jahre verwandelt sich das sonst so ruhige Dorf Heid in einen großen Kunst-Markt. Dann helfen alle Bewohner und Vereine aus Heid mit. Jeder öffnet seinen Garten für die vielen Besucher und Aussteller, die von nah und auch fern nach Heid kommen.

Am 6. August war die Tagesstruktur vom Haus Wenden zum 4. Mal mit einem eigenen Stand bei der Heider Kunst-Tour. Der Stand mit der Nummer 1 lag gleich am Anfang des Rundweges. Danach führte die Tour bergauf und bergab durch das ganze Dorf, vorbei an vielen Ständen mit Bildern, Skulpturen, Essen und Trinken.

Die Musik war schön, findet Andreas Niklas. Der Musik-Verein Heid hat gespielt. Das hat mir wirklich gut gefallen!

Da war viel zu sehen, erzählt auch Gudrun Stahlhacke. Und das Wetter war schön! Es sind viele Leute gekommen. Und wir haben viel verkauft. Zum Beispiel Tiere aus Holz und Stoff, die wir selbst gemacht haben. Und Andreas Niklas ergänzt: Die Eulen und Schlüssel-Bänder waren alle weg!

Von den Einnahmen wollen die Nutzer und Mitarbeiter der Tagesstruktur vor allem neue Bastel-Materialien kaufen. Damit sie weiter so schöne Dinge selbst herstellen können. Und ein neues Bingo-Spiel mit einem Glücks-Rad.

Gudrun Stahlhacke
Andreas Niklas
Anna Elberg


Am 23. Juni war die Tagesstruktur vom Haus Wenden wieder zu Besuch im Kindergarten Arche-Noah in Hünsborn.

„Die Kinder haben uns was vorgesungen“, erzählt Andreas Niklas. „Und dann waren wir draußen. Wir haben ihnen selbst gebastelte Süßigkeiten geschenkt. Das war sehr schön!“

Die Freundschaft mit dem Kindergarten entstand im Projekt „Wir sind Wendener“. Mit dem Projekt möchten die Nutzer und Mitarbeiter von der Tagesstruktur dazu anregen, dass Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderung aus der Gemeinde Wenden mehr gemeinsam machen.

Es gab schon viele verschiedene Aktionen. Seit 6 Jahren gehören die regelmäßigen gegenseitigen Besuche
mit dem Kindergarten „Arche Noah“ dazu. „Das soll auch so bleiben“, findet Andreas Niklas. Und das bleibt auch so. Da sind sich der Kindergarten und die Tagesstruktur einig.

Andreas Niklas
Svetlana Neumann
Anna Elberg


Der Olper Teamcup 2017 war am 30. Juni. Auch in diesem Jahr bildeten wir ein Lebenshilfe-Team aus Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen. Wir waren 25 Läufer!

Vor dem Start trafen wir uns in der Villa Müller. Nachdem alle ein Mannschafts-T-Shirt und eine Start-Nummer hatten, ging es los zum Kurkölner Platz. Dort startete der Lauf um 19:40 Uhr. Es machten wieder fast 2 Tausend Läufer mit. Viele Vereine, Einrichtungen und Firmen aus dem Kreis Olpe waren mit einer Mannschaft dabei.

Einige von uns liefen schnell voraus. Andere nahmen die steile Steigung zu Beginn der Runde langsamer. Besonders für die Tandem-Läufer mit einem Rollstuhl war die hügelige Strecke durch die Olper Innenstadt eine Herausforderung. Aber ob schnell oder langsam – das war nicht so wichtig! Die Zuschauer am Rand feuerten alle Läufer bis zur letzten Runde an.

Und Rollstuhlfahrer und ihre Tandems bekamen sogar Unterstützung von Läufern anderer Mannschaften, die beim Schieben bergauf halfen. In jeder Runde waren wir froh an den 2 Stationen der Lebenshilfe eine Pause einlegen zu können. Dort gab es etwas zu trinken. Und man sprach uns Mut zu. Am Ende trafen wir uns alle am Ziel. Unter den ersten Mannschaften waren wir auch dieses Mal nicht, aber wir waren zufrieden. Es hat wieder Spaß gemacht!

Der Schnellste von uns war Roland Tafel. Zweiter war Frank Lissel. Danach kamen Amalie Wacker und Tobias Wirtz als Tandem ins Ziel. „Gut war es“, fand auch Laura Kruk.

„Ich habe richtig trainiert und mein Vater hat mich angefeuert!“ Über eine, zwei oder drei Runden – wir haben alle vollen Einsatz gezeigt!

Anna Elberg


Das Wendener Schützenfest 2017 feierten wir vom 15. bis 18. Juni.

Am Abend vorher bekamen wir auch in diesem Jahr wieder Besuch vom Spielmannszug Wenden. Während die Musiker für uns spielten, hissten Rolf Bieker und Sebastian Schramm die Schützen-Fahne vorm Haus Wenden. Danach kam der Spielmannszug runter in den Garten. Nadine Quast war mit dabei, erinnert sich Jessica Hager. Und ich habe Bier an die Musiker verteilt. Der Mittwoch, das war schön, findet auch Gudrun Stahlhacke. Schönes Wetter hatten wir. Wir haben alle draußen gesessen und Hotdogs gegessen.

Am Samstag schauten wir uns den traditionellen Schützen-Umzug an, der durch Wenden lief. Und wir aßen in der Eisdiele ein Eis, berichtet Andreas Niklas.

Am letzten Tag ging es zum Frühshoppen ins Zelt. Es wurde getanzt. Wir haben was getrunken. Viele sind rausgegangen. Da haben sie geschossen, sind Karussell gefahren. Eine Schnuckbude war da und Sebastian Schramm hat Eis geholt, erzählt Gudrun Stahlhacke.

Beim Schießen hatten wir Glück: Jessica Hager bekam eine Rose. Und Elisabeth Schröder freute sich über eine Plüsch-Ente. Wir geben Gudrun Stahlhacke und Dagmar Saleiski recht: Es war schön auf dem Schützenfest, die Stimmung war super!

Gudrun Stahlhacke
Andreas Niklas
Jessica Hager
Dagmar Saleiski
Anna Elberg