Olpe

Wohneinrichtung Olpe

Ein Projekt der Lebenshilfe NRW
in der Region Olpe – Drolshagen – Wenden

Anmeldung und Info

Wir freuen uns, wenn Sie sich anmelden per E-Mail oder Telefon.

Sie können sich zu beiden Teilen anmelden. Oder nur für den Vormittag oder den Nachmittag.

Bitte sagen Sie uns bis zum 20. Mai 2019, was Sie brauchen, um teilzunehmen.
Zum Beispiel: Assistenz, Fahrdienst, Gebärdensprache.

Wir unterstützen Sie gerne.

Auch bei Fragen oder Ideen können Sie sich gerne an uns wenden!

 

Programm

Klicken Sie einfach auf das Programm, um dieses als PDF größer anzuzeigen


Zum ersten Mal gab es auch in Olpe einen lebendigen Adventskalender.

Der Pastoralverbund Olpe hatte eingeladen, an verschiedenen Orten im Advent ein Fenster zu öffnen. Damit man die Möglichkeit hat, in der vorweihnachtlichen Hektik einen Moment zur Ruhe zu kommen und einander zu begegnen.

Die Bewohner und Mitarbeiter von der Lebenshilfe in Olpe haben mitgemacht. Das Team vom Projekt IKO hat sie dabei unterstützt. Am 19. Dezember 2018 öffneten wir ein adventlich geschmücktes Fenster in der Villa Müller für Nachbarn, Angehörige und Freunde.

„Licht schenken“ war das Thema von unserem Adventsfenster. Um 18 Uhr versammelten wir uns mit den Gästen unter dem Fenster, in dem selbst gebastelte Kerzen aus Transparentpapier leuchteten.

Nach der Begrüßung sangen wir gemeinsam. Melanie Pohl spielte ein Stück auf der Flöte. Schön, dass so viele da waren: sagt sie.

Ich habe eine Geschichte vorgelesen und die Leute hörten zu: erzählt Georg Arens. Danach sang Sylvia Paul solo: Tragt in die Welt nun ein Licht. Sie wurde mit der Gitarre von Sandra Teipel begleitet. Währenddessen bekamen alle Besucher ein selbst gemachtes buntes Teelicht geschenkt.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir noch zusammen standen und Glühpunsch getrunken haben: erinnert sich Georg Arens. Und Thomas Heckel ergänzt: Die Stimmung war gut. Erst später fing es an, zu regnen. Alles gut abgepasst!

 

Georg Arens, Thomas Heckel, Melanie Pohl, Sylvia Müller, Anna Elberg


Ein gelungenes Sommerfest haben am Sonntag 8. Juli, die Selbsthilfekontaktstelle, sowie die Integrationsagentur des DRK Olpe, mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen Kreis Olpe, sowie den Wohnstätten Olpe und Wenden der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH, vor den Toren des DRK-Mehrgenerationenhauses in Olpe gefeiert.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, konnten die Besucher Tombolapreise am Glücksrad, gesponsert von ansässigen Unternehmen, gewinnen. Am Stand der Lebenshilfe NRW stellte die inklusive Arbeitsgemeinschaft der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker ihre Arbeit vor. Frank Lissel und das Kreativatelier „Runde Ecke“ der Wohnstätte Wenden boten Dekoartikel aus Holz und selbstgenähte Kissen an.

Die Jugendhilfe „Juhi, woll!?“, sowie einige Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Olpe, nahmen ebenfalls mit ihren kreativen Ständen teil, um ihre Arbeit vorzustellen und rund um das Thema Selbsthilfe zu informieren.

Internationale Spezialitäten

Für das leibliche Wohl war mit internationalen Spezialitäten seitens der türkischen Selbsthilfegruppe El Ele (Hand in Hand) gesorgt. Bei Getränken, Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen sowie mit stimmungsvoller Musik von „Manu Sax and Friends“ genoss man die stimmungsvolle Atmosphäre.

Angeboten wurde weiterhin ein kostenloses Yogatraining, das Jung und Alt mit Begeisterung annahm und Kinderschminken für die kleinen Gäste. Zum Nachmittag erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt als die Biggejungs, wie jedes Jahr, kölsche, aber auch heimische Stimmungslieder zum Besten gaben. Es wurde mitgesungen, geschunkelt und getanzt und mehrfach um Zugabe gebeten.

„Bemerkenswertes Miteinander“

„Bemerkenswert war das Miteinander der Menschen aus verschiedenen Lebenslagen und Kulturen, aus der neue Bekanntschaften und Freundschaften entstanden. Ziel des DRK ist es, gemeinsam mit der Lebenshilfe NRW mehr zur Toleranz und Teilhabe für Bürger mit Behinderungen in unserer Gemeinde beizutragen“ teilt der DRK-Kreisverband Olpe mit.

Ulrike Bell und Petra Weinbrenner-Dorff von der Selbsthilfekontaktstelle des DRK, sowie Aydan Abali, Leiterin der Integrationsagentur des DRK freuen sich jetzt schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und arbeiten jetzt erst einmal am Aufbau des diesjährigen adventlichen Kreativmarktes, der voraussichtlich genauso erfolgreich sein wird, wie in den Jahren zuvor. Anmeldungen dazu, von nicht kommerziellen Anbietern, werden ab sofort unter der Rufnummer des DRK MGH Olpe 0 27 61/26 43 angenommen.
(LP)


10:9 Tore nach spannendem Elfmeterschießen

Das traditionelle Freundschaftsspiel zwischen der Altliga Kleusheim und der Lebenshilfe NRW fand in diesem Jahr am 11. Juli statt. Seit letztem Jahr ist die Altliga Kleusheim Teil der Spielgemeinschaft SG L.O.K.

Das inklusive Team der Lebenshilfe zählte etwa 20 Spieler. Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige und Freunde der Lebenshilfe-Einrichtungen aus Olpe, Wenden und Siegen gingen im Wechsel und teils im Tandem auf das Spielfeld. Von der ersten Minute ab an zeigten beide Teams vollen Einsatz. Die Lebenshilfe ging in Führung. Sie verschoss einen Elfmeter. Dann kickte Nicole Siepe einen Freistoß für die Lebenshilfe zielsicher ins Tor.

Das Spiel verlief wie gewohnt schnell und torreich. Selbst die Trainer verloren zwischenzeitlich den Überblick. Peter Rau, der zum ersten Mal als Trainer für die Lebenshilfe auf dem Platz stand, nahm es mit Gelassenheit: „Egal, wir führen!“

In der zweiten Halbzeit gelang es der SG L.O.K auszugleichen. Am Ende stand es unentschieden 6:6. Es folgte ein spannendes Elfmeterschießen, das die Lebenshilfe knapp gewann. Sie siegte 10:9 – „verdient und hart umkämpft“, so ihr Trainer Peter Rau.

Lebenshilfe-Kapitän Arndt Kittelmann freute sich mit seiner Mannschaft über den großen Pokal für den ersten Platz. Die Freude im Team der SG L.O.K. war nicht weniger groß. „Die deutsche Nationalmannschaft wäre froh gewesen über einen zweiten Platz“, sagte ihr Kapitän Siegbert Hengstebeck nach der Siegerehrung. Das Spiel ist für ihn und seinen Verein jedes Jahr „eine große Freude und ein besonderes Ereignis“. Der Pokal für den besten Spieler ging an den Lebenshilfe-Spieler Nick Solbach.

Zum Abschluss stärkten sich die Spieler und Zuschauer mit Bratwürstchen und kühlen Getränken. Dabei trübte das Regenwetter die Stimmung nicht. Im Gegenteil: „Das Fritz-Walter-Wetter kam dem Lebenshilfe-Team zugute“, berichtete Siegbert Hengstebeck.

Nächstes Jahr möchte Andreas Niklas wieder für die Lebenshilfe spielen. Auch er fand: „Das Spiel war gut, sehr gut!“

 

Anna Elberg


Olpe. Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen benötigt für ihren Neubau für stationäres und ambulantes Wohnen noch Pflegebadewannen für die Bewohner. Die notwendigen 2000 Euro dafür spendete der Verein "Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen". Ein Verein, gegründet von Mitarbeitern und Geschäftsstellenleitern der Provinzial Versicherung.

„Unser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, vor allen soziale Projekte, die Bürgern in unserer Region zu Gute kommen, zu unterstützen“, erklärte Patricia Müller von der Provinzial Geschäftsstelle Rumpff & Müller in Olpe, ebenfalls Mitglied bei „Provinzialer helfen“.

Dies ist nicht das erste Projekt der Lebenshilfe, das die Provinzialer unterstützen, ergänzte Michael Eßer vom Vereinsvorstand. Für uns Provinzialer gehört es zum Selbstverständnis, uns gemeinnützig für unsere Bevölkerung zu engagieren. Wir sind froh, dass es Vereine wie die Lebenshilfe gibt, der sich vielfältig mit verschiedenen sozialen Wohnprojekten in NRW engagiert. Hier helfen wir gern."

(LP)


Wenden. Jedes Jahr im Sommer kommt es zu einem ganz besonderen Duell auf dem Fußballplatz in Altenkleusheim: Die Altligisten der Spielgemeinschaft Lütringhausen-Oberveischede-Kleusheim (L.O.K.) treffen auf eine Mannschaft, bestehend aus Bewohnern und Mitarbeitern der Lebenshilfe NRW gGmbH.

Ebenso traditionell wie das Spiel an sich, ist auch das Vortreffen im Frühjahr, bei dem die Spieler aus Altenkleusheim ihre Spielpartner zu Hause besuchen. Gastgeber in diesem Jahr war die Wohnstätte in Wenden. Ihrer Einladung folgten viele Spieler, Herr Ross Ehrenvorsitzender des Kreisverband der Lebenshilfe in Olpe, die Wohnstättenleitung der Villa Müller Frau Barbara Glees, die Stellvertretende Leitung des Lebenshilfe Centers in Olpe Frau Astrid Kalkrenner, Mitarbeiter und viele interessierte Bewohner und Nutzer.

Herr Siegbert Hengstebeck bedankte sich in Namen der Mannschaft für die Einladung und betonte, dass der Alltag nicht auf dem Sportplatz, sondern in den Einrichtungen der Lebenshilfe stattfindet. Daher sei es den Spielern wichtig, einen Einblick zu bekommen, wie ihre sportlichen Gegner leben und wie ihr alltägliches Leben aussieht.

Die Stellvertretende Wohnstättenleitung aus Wenden, Karina Scheld, begrüßte alle Anwesenden, führte Interessierte durch die Einrichtung und stand für Rückfragen zur Verfügung.

Im anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es reichlich Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch zwischen den Anwesenden und natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Alle Beteiligten freuen sich schon auf das nächste Spiel, welches im Juli stattfinden wird Der genauer Termin wird noch bekanntgegeben. Die aktiven Spieler der Lebenhilfe hoffen dann, den Pokal, der im letzten Jahr an die Altenkleusheimer ging, wieder zurück zu erobern. Wenn sie dabei so kräftig vom Spielfeldrand angefeuert werden, wie in den letzten Jahren, sollte dies problemlos klappen.

Text & Fotos Karina Scheld


Olpe. Die Außenwohngruppe in der Grubenstraße der Wohnstätte Olpe der Lebenshilfe NRW feierte am Wochenende 15-jähriges Bestehen. Auf Wunsch der Bewohner nahm man dies zum Anlass, eine Nachfolge für das amtierende Schützenkönigspaar Melanie Pohl und Josef Schriewer zu suchen. Ihre Nachfolge traten Sandra Harnischmacher und Frank Lissel an. Sandra Harnischmacher erfüllte sich, was sie sich „so sehr gewünscht“ hatte. Für den zum König erwählten Frank Lissel war es „eine große Überraschung“ Schützenkönig geworden zu sein, mit der er „nicht gerechnet hatte“.

Die selbsternannte „1. Lebenshilfe Korporalschaft“ freute sich sehr über den Besuch der Schützen des Vereins Rüblinghausen und ihrem amtierenden König Rainer Brüser. Überrascht und sehr erfreut waren sie zudem, mit mehreren Alten Königen des Olper St. Sebastianus Schützenvereins und ihrem amtierenden König feiern zu können. Die Freiwillige Feuerwehr Drolshagen brachte das Zelt zum Beben und führte den Schützenumzug an. Am Vogelschuss nahmen alle Bewohner der Grubenstraße teil, auch die Damen! Rainer Brüser fand es „sensationell“. Joachim Kleine, 1. Vorsitzender und Major des Schützenvereins Rüblinghausen empfahl den Schützen vor dem Vogelschuss „ruhig bleiben, keinen Alkohol und fair sein“ und überreichte im Anschluss der neuen Königin einen Orden. Die ehemalige Schützenkönigin Melanie Pohl war nicht traurig, den Titel abgeben zu müssen. „Ich freue mich für die Beiden“, sagte sie.

Dank der Hilfe der Angehörigen, Ehrenamtlichen und Nachbarn war für alles gesorgt, was zu einem Schützenfest dazugehört. Der Verein für Menschen mit Behinderung Kreis Olpe backte frische Waffeln. Wohnstättenleiterin Barbara Glees gab bei der Begrüßung sehr persönliche Einblicke auf die 15 Jahre der Wohngruppe in der Grubenstraße. War sie doch zehn Jahre Teamleiterin in der Grubenstraße. Sie ehrte zudem vier Bewohner, die bereits seit 2002 in der Wohngruppe leben. Im Anschluss sprachen Peter Müller, Vorsitzender des Lebenshilfe Kreisverbandes Olpe e.V. und Melanie Pohl und Silvia Zeppenfeld für den Bewohnerbeirat Grußworte an die Gäste.


Der Olper Teamcup 2017 war am 30. Juni. Auch in diesem Jahr bildeten wir ein Lebenshilfe-Team aus Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen. Wir waren 25 Läufer!

Vor dem Start trafen wir uns in der Villa Müller. Nachdem alle ein Mannschafts-T-Shirt und eine Start-Nummer hatten, ging es los zum Kurkölner Platz. Dort startete der Lauf um 19:40 Uhr. Es machten wieder fast 2 Tausend Läufer mit. Viele Vereine, Einrichtungen und Firmen aus dem Kreis Olpe waren mit einer Mannschaft dabei.

Einige von uns liefen schnell voraus. Andere nahmen die steile Steigung zu Beginn der Runde langsamer. Besonders für die Tandem-Läufer mit einem Rollstuhl war die hügelige Strecke durch die Olper Innenstadt eine Herausforderung. Aber ob schnell oder langsam – das war nicht so wichtig! Die Zuschauer am Rand feuerten alle Läufer bis zur letzten Runde an.

Und Rollstuhlfahrer und ihre Tandems bekamen sogar Unterstützung von Läufern anderer Mannschaften, die beim Schieben bergauf halfen. In jeder Runde waren wir froh an den 2 Stationen der Lebenshilfe eine Pause einlegen zu können. Dort gab es etwas zu trinken. Und man sprach uns Mut zu. Am Ende trafen wir uns alle am Ziel. Unter den ersten Mannschaften waren wir auch dieses Mal nicht, aber wir waren zufrieden. Es hat wieder Spaß gemacht!

Der Schnellste von uns war Roland Tafel. Zweiter war Frank Lissel. Danach kamen Amalie Wacker und Tobias Wirtz als Tandem ins Ziel. „Gut war es“, fand auch Laura Kruk.

„Ich habe richtig trainiert und mein Vater hat mich angefeuert!“ Über eine, zwei oder drei Runden – wir haben alle vollen Einsatz gezeigt!

Anna Elberg


Ultraschallpfeifen sorgen für mehr Lebensqualität.

Olpe. Den Grundstein für ein neues Wohnangebot für Menschen mit geistiger Behinderung legt die Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH (Lebenshilfe NRW) An der Schingerskuhle 1a in Olpe. Im Neubau werden stationäre und ambulante Wohnangebote für Menschen mit Behinderung geschaffen. Insgesamt werden dort künftig 23, zum Teil schwerstmehrfachbehinderte Menschen, ein neues Zuhause finden. Sie werden auf ein neues technisches Assistenzsystem zurückgreifen können, das ihnen hilft, ihren Alltag unabhängiger zu gestalten.

„Der Neubau ist notwendig geworden, weil unsere bisherigen Wohnangebote, Grubenstraße und Am Silberweg den Bedürfnissen von älter werdenden Menschen mit Behinderung nicht mehr gerecht werden“, sagt Michaela Paulus, Bereichsleiterin Wohnen und ambulante Wohnangebote der Lebenshilfe NRW. „Neben dem stationären Wohnen mit 19 Plätzen, einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft mit vier Plätzen sowie zwei Krisenplätzen bieten wir zusätzlich eine Tagesstätte für die Bewohner, die nicht oder nicht mehr in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten können“, sagt Paulus.

In Kooperation mit der ambiHome GmbH und der RWTH Aachen University[1] werden im Gebäude Möglichkeiten der Mensch-Technik-Interaktion geschaffen. „Diese technischen Assistenzsysteme erlauben gerade den Menschen mit schwerstmehrfacher Behinderung ein größeres Maß an Selbstbestimmung und Eigenständigkeit in ihren eigenen vier Wänden. Damit wird die individuelle Lebensqualität dieser Menschen verbessert“, erklärt Paulus. Ultraschallpfeifen, die unabhängig von Elektrizität sind, werden in bestehende Smart-Home-Systeme integriert. Sie sind auch kostengünstiger als gängige Steuerungssysteme. So  integriert in Lichtschalter, Bett, Fenster, Sessel dienen sie der Informationsübertragung und Bewegungsanalyse. Auf diese Weise können mit ihnen Hausautomations- und Notfallrufsysteme gesteuert werden. „Diese Ultraschallpfeifen erzeugen bei mechanischer Betätigung, beispielsweise eines Schalters ein Ultraschallsignal. Ein Empfangsgerät wandelt dieses Signal in für die Bewohner nützliche Funktionen um. Beispielsweise öffnet sich eine Türe oder ein Fenster schließt sich automatisch“, sagt Jörg Siebert, Fachbereichsleiter EDV der Lebenshilfe NRW. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Geplant wurde das Haus vom Aachener Architektenbüro BFT Planung GmbH. „Eine besondere Herausforderung für uns war die Hanglage des Gebäudes, verbunden mit der Aufgabe, für alle Nutzungsbereiche eigene barrierefreie Eingänge zu schaffen. Doch die herausragende Lage des Gebäudes mit der direkten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist auch für  uns nicht  alltäglich“, erklärt Lars Kuper von BFT Planung. Sein Büro hat nicht zum ersten Mal für Menschen mit Behinderung gebaut. „Wir sind erfahren beim Bauen für Menschen mit Behinderung und auch für örtliche Lebenshilfen haben wir bereits gebaut. Zur Zeit planen wir schon wieder für eine Lebenshilfe,“ sagt Kuper.


Am 24. November bekam die Wohnstätte Villa Müller Besuch vom Betriebsrat des Werks 2 von den Metallwerken Kemper aus Olpe. Herr Grammel und Herr Siepe waren sehr interessiert und informierten sich über den Alltag der Bewohner und die Arbeit in diesem Bereich. Bei ihrem Besuch übergaben sie auch eine tolle eine Spende von 1000 Euro!

Sie erzählten: Jedes Jahr sammeln Mitarbeiter des Werks 2 Geld für ein Weihnachtsfrühstück in einer gemeinsamen Kaffeekasse. Früher gab es beim Frühstück kleine Geschenke für die Mitarbeiter – bis die Mitarbeiter im letzten Jahr beschlossen, das Geld für die Geschenke zu spenden. Auf diese Weise möchten sie Menschen vor Ort im Kreis Olpe unterstützen.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Belegschaft des Werks 2 und bedanken uns herzlich für die Spende!