Olpe

Wohneinrichtung Olpe

Ein gelungenes Sommerfest haben am Sonntag 8. Juli, die Selbsthilfekontaktstelle, sowie die Integrationsagentur des DRK Olpe, mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen Kreis Olpe, sowie den Wohnstätten Olpe und Wenden der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH, vor den Toren des DRK-Mehrgenerationenhauses in Olpe gefeiert.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, konnten die Besucher Tombolapreise am Glücksrad, gesponsert von ansässigen Unternehmen, gewinnen. Am Stand der Lebenshilfe NRW stellte die inklusive Arbeitsgemeinschaft der Lebenshilfe Möglichkeitsdenker ihre Arbeit vor. Frank Lissel und das Kreativatelier „Runde Ecke“ der Wohnstätte Wenden boten Dekoartikel aus Holz und selbstgenähte Kissen an.

Die Jugendhilfe „Juhi, woll!?“, sowie einige Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Olpe, nahmen ebenfalls mit ihren kreativen Ständen teil, um ihre Arbeit vorzustellen und rund um das Thema Selbsthilfe zu informieren.

Internationale Spezialitäten

Für das leibliche Wohl war mit internationalen Spezialitäten seitens der türkischen Selbsthilfegruppe El Ele (Hand in Hand) gesorgt. Bei Getränken, Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen sowie mit stimmungsvoller Musik von „Manu Sax and Friends“ genoss man die stimmungsvolle Atmosphäre.

Angeboten wurde weiterhin ein kostenloses Yogatraining, das Jung und Alt mit Begeisterung annahm und Kinderschminken für die kleinen Gäste. Zum Nachmittag erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt als die Biggejungs, wie jedes Jahr, kölsche, aber auch heimische Stimmungslieder zum Besten gaben. Es wurde mitgesungen, geschunkelt und getanzt und mehrfach um Zugabe gebeten.

„Bemerkenswertes Miteinander“

„Bemerkenswert war das Miteinander der Menschen aus verschiedenen Lebenslagen und Kulturen, aus der neue Bekanntschaften und Freundschaften entstanden. Ziel des DRK ist es, gemeinsam mit der Lebenshilfe NRW mehr zur Toleranz und Teilhabe für Bürger mit Behinderungen in unserer Gemeinde beizutragen“ teilt der DRK-Kreisverband Olpe mit.

Ulrike Bell und Petra Weinbrenner-Dorff von der Selbsthilfekontaktstelle des DRK, sowie Aydan Abali, Leiterin der Integrationsagentur des DRK freuen sich jetzt schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und arbeiten jetzt erst einmal am Aufbau des diesjährigen adventlichen Kreativmarktes, der voraussichtlich genauso erfolgreich sein wird, wie in den Jahren zuvor. Anmeldungen dazu, von nicht kommerziellen Anbietern, werden ab sofort unter der Rufnummer des DRK MGH Olpe 0 27 61/26 43 angenommen.
(LP)


10:9 Tore nach spannendem Elfmeterschießen

Das traditionelle Freundschaftsspiel zwischen der Altliga Kleusheim und der Lebenshilfe NRW fand in diesem Jahr am 11. Juli statt. Seit letztem Jahr ist die Altliga Kleusheim Teil der Spielgemeinschaft SG L.O.K.

Das inklusive Team der Lebenshilfe zählte etwa 20 Spieler. Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige und Freunde der Lebenshilfe-Einrichtungen aus Olpe, Wenden und Siegen gingen im Wechsel und teils im Tandem auf das Spielfeld. Von der ersten Minute ab an zeigten beide Teams vollen Einsatz. Die Lebenshilfe ging in Führung. Sie verschoss einen Elfmeter. Dann kickte Nicole Siepe einen Freistoß für die Lebenshilfe zielsicher ins Tor.

Das Spiel verlief wie gewohnt schnell und torreich. Selbst die Trainer verloren zwischenzeitlich den Überblick. Peter Rau, der zum ersten Mal als Trainer für die Lebenshilfe auf dem Platz stand, nahm es mit Gelassenheit: „Egal, wir führen!“

In der zweiten Halbzeit gelang es der SG L.O.K auszugleichen. Am Ende stand es unentschieden 6:6. Es folgte ein spannendes Elfmeterschießen, das die Lebenshilfe knapp gewann. Sie siegte 10:9 – „verdient und hart umkämpft“, so ihr Trainer Peter Rau.

Lebenshilfe-Kapitän Arndt Kittelmann freute sich mit seiner Mannschaft über den großen Pokal für den ersten Platz. Die Freude im Team der SG L.O.K. war nicht weniger groß. „Die deutsche Nationalmannschaft wäre froh gewesen über einen zweiten Platz“, sagte ihr Kapitän Siegbert Hengstebeck nach der Siegerehrung. Das Spiel ist für ihn und seinen Verein jedes Jahr „eine große Freude und ein besonderes Ereignis“. Der Pokal für den besten Spieler ging an den Lebenshilfe-Spieler Nick Solbach.

Zum Abschluss stärkten sich die Spieler und Zuschauer mit Bratwürstchen und kühlen Getränken. Dabei trübte das Regenwetter die Stimmung nicht. Im Gegenteil: „Das Fritz-Walter-Wetter kam dem Lebenshilfe-Team zugute“, berichtete Siegbert Hengstebeck.

Nächstes Jahr möchte Andreas Niklas wieder für die Lebenshilfe spielen. Auch er fand: „Das Spiel war gut, sehr gut!“

 

Anna Elberg


Olpe. Die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen benötigt für ihren Neubau für stationäres und ambulantes Wohnen noch Pflegebadewannen für die Bewohner. Die notwendigen 2000 Euro dafür spendete der Verein "Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen". Ein Verein, gegründet von Mitarbeitern und Geschäftsstellenleitern der Provinzial Versicherung.

„Unser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, vor allen soziale Projekte, die Bürgern in unserer Region zu Gute kommen, zu unterstützen“, erklärte Patricia Müller von der Provinzial Geschäftsstelle Rumpff & Müller in Olpe, ebenfalls Mitglied bei „Provinzialer helfen“.

Dies ist nicht das erste Projekt der Lebenshilfe, das die Provinzialer unterstützen, ergänzte Michael Eßer vom Vereinsvorstand. Für uns Provinzialer gehört es zum Selbstverständnis, uns gemeinnützig für unsere Bevölkerung zu engagieren. Wir sind froh, dass es Vereine wie die Lebenshilfe gibt, der sich vielfältig mit verschiedenen sozialen Wohnprojekten in NRW engagiert. Hier helfen wir gern."

(LP)


Wenden. Jedes Jahr im Sommer kommt es zu einem ganz besonderen Duell auf dem Fußballplatz in Altenkleusheim: Die Altligisten der Spielgemeinschaft Lütringhausen-Oberveischede-Kleusheim (L.O.K.) treffen auf eine Mannschaft, bestehend aus Bewohnern und Mitarbeitern der Lebenshilfe NRW gGmbH.

Ebenso traditionell wie das Spiel an sich, ist auch das Vortreffen im Frühjahr, bei dem die Spieler aus Altenkleusheim ihre Spielpartner zu Hause besuchen. Gastgeber in diesem Jahr war die Wohnstätte in Wenden. Ihrer Einladung folgten viele Spieler, Herr Ross Ehrenvorsitzender des Kreisverband der Lebenshilfe in Olpe, die Wohnstättenleitung der Villa Müller Frau Barbara Glees, die Stellvertretende Leitung des Lebenshilfe Centers in Olpe Frau Astrid Kalkrenner, Mitarbeiter und viele interessierte Bewohner und Nutzer.

Herr Siegbert Hengstebeck bedankte sich in Namen der Mannschaft für die Einladung und betonte, dass der Alltag nicht auf dem Sportplatz, sondern in den Einrichtungen der Lebenshilfe stattfindet. Daher sei es den Spielern wichtig, einen Einblick zu bekommen, wie ihre sportlichen Gegner leben und wie ihr alltägliches Leben aussieht.

Die Stellvertretende Wohnstättenleitung aus Wenden, Karina Scheld, begrüßte alle Anwesenden, führte Interessierte durch die Einrichtung und stand für Rückfragen zur Verfügung.

Im anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es reichlich Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch zwischen den Anwesenden und natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Alle Beteiligten freuen sich schon auf das nächste Spiel, welches im Juli stattfinden wird Der genauer Termin wird noch bekanntgegeben. Die aktiven Spieler der Lebenhilfe hoffen dann, den Pokal, der im letzten Jahr an die Altenkleusheimer ging, wieder zurück zu erobern. Wenn sie dabei so kräftig vom Spielfeldrand angefeuert werden, wie in den letzten Jahren, sollte dies problemlos klappen.

Text & Fotos Karina Scheld


Olpe. Die Außenwohngruppe in der Grubenstraße der Wohnstätte Olpe der Lebenshilfe NRW feierte am Wochenende 15-jähriges Bestehen. Auf Wunsch der Bewohner nahm man dies zum Anlass, eine Nachfolge für das amtierende Schützenkönigspaar Melanie Pohl und Josef Schriewer zu suchen. Ihre Nachfolge traten Sandra Harnischmacher und Frank Lissel an. Sandra Harnischmacher erfüllte sich, was sie sich „so sehr gewünscht“ hatte. Für den zum König erwählten Frank Lissel war es „eine große Überraschung“ Schützenkönig geworden zu sein, mit der er „nicht gerechnet hatte“.

Die selbsternannte „1. Lebenshilfe Korporalschaft“ freute sich sehr über den Besuch der Schützen des Vereins Rüblinghausen und ihrem amtierenden König Rainer Brüser. Überrascht und sehr erfreut waren sie zudem, mit mehreren Alten Königen des Olper St. Sebastianus Schützenvereins und ihrem amtierenden König feiern zu können. Die Freiwillige Feuerwehr Drolshagen brachte das Zelt zum Beben und führte den Schützenumzug an. Am Vogelschuss nahmen alle Bewohner der Grubenstraße teil, auch die Damen! Rainer Brüser fand es „sensationell“. Joachim Kleine, 1. Vorsitzender und Major des Schützenvereins Rüblinghausen empfahl den Schützen vor dem Vogelschuss „ruhig bleiben, keinen Alkohol und fair sein“ und überreichte im Anschluss der neuen Königin einen Orden. Die ehemalige Schützenkönigin Melanie Pohl war nicht traurig, den Titel abgeben zu müssen. „Ich freue mich für die Beiden“, sagte sie.

Dank der Hilfe der Angehörigen, Ehrenamtlichen und Nachbarn war für alles gesorgt, was zu einem Schützenfest dazugehört. Der Verein für Menschen mit Behinderung Kreis Olpe backte frische Waffeln. Wohnstättenleiterin Barbara Glees gab bei der Begrüßung sehr persönliche Einblicke auf die 15 Jahre der Wohngruppe in der Grubenstraße. War sie doch zehn Jahre Teamleiterin in der Grubenstraße. Sie ehrte zudem vier Bewohner, die bereits seit 2002 in der Wohngruppe leben. Im Anschluss sprachen Peter Müller, Vorsitzender des Lebenshilfe Kreisverbandes Olpe e.V. und Melanie Pohl und Silvia Zeppenfeld für den Bewohnerbeirat Grußworte an die Gäste.


Der Olper Teamcup 2017 war am 30. Juni. Auch in diesem Jahr bildeten wir ein Lebenshilfe-Team aus Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen. Wir waren 25 Läufer!

Vor dem Start trafen wir uns in der Villa Müller. Nachdem alle ein Mannschafts-T-Shirt und eine Start-Nummer hatten, ging es los zum Kurkölner Platz. Dort startete der Lauf um 19:40 Uhr. Es machten wieder fast 2 Tausend Läufer mit. Viele Vereine, Einrichtungen und Firmen aus dem Kreis Olpe waren mit einer Mannschaft dabei.

Einige von uns liefen schnell voraus. Andere nahmen die steile Steigung zu Beginn der Runde langsamer. Besonders für die Tandem-Läufer mit einem Rollstuhl war die hügelige Strecke durch die Olper Innenstadt eine Herausforderung. Aber ob schnell oder langsam – das war nicht so wichtig! Die Zuschauer am Rand feuerten alle Läufer bis zur letzten Runde an.

Und Rollstuhlfahrer und ihre Tandems bekamen sogar Unterstützung von Läufern anderer Mannschaften, die beim Schieben bergauf halfen. In jeder Runde waren wir froh an den 2 Stationen der Lebenshilfe eine Pause einlegen zu können. Dort gab es etwas zu trinken. Und man sprach uns Mut zu. Am Ende trafen wir uns alle am Ziel. Unter den ersten Mannschaften waren wir auch dieses Mal nicht, aber wir waren zufrieden. Es hat wieder Spaß gemacht!

Der Schnellste von uns war Roland Tafel. Zweiter war Frank Lissel. Danach kamen Amalie Wacker und Tobias Wirtz als Tandem ins Ziel. „Gut war es“, fand auch Laura Kruk.

„Ich habe richtig trainiert und mein Vater hat mich angefeuert!“ Über eine, zwei oder drei Runden – wir haben alle vollen Einsatz gezeigt!

Anna Elberg


Ultraschallpfeifen sorgen für mehr Lebensqualität.

Olpe. Den Grundstein für ein neues Wohnangebot für Menschen mit geistiger Behinderung legt die Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH (Lebenshilfe NRW) An der Schingerskuhle 1a in Olpe. Im Neubau werden stationäre und ambulante Wohnangebote für Menschen mit Behinderung geschaffen. Insgesamt werden dort künftig 23, zum Teil schwerstmehrfachbehinderte Menschen, ein neues Zuhause finden. Sie werden auf ein neues technisches Assistenzsystem zurückgreifen können, das ihnen hilft, ihren Alltag unabhängiger zu gestalten.

„Der Neubau ist notwendig geworden, weil unsere bisherigen Wohnangebote, Grubenstraße und Am Silberweg den Bedürfnissen von älter werdenden Menschen mit Behinderung nicht mehr gerecht werden“, sagt Michaela Paulus, Bereichsleiterin Wohnen und ambulante Wohnangebote der Lebenshilfe NRW. „Neben dem stationären Wohnen mit 19 Plätzen, einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft mit vier Plätzen sowie zwei Krisenplätzen bieten wir zusätzlich eine Tagesstätte für die Bewohner, die nicht oder nicht mehr in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten können“, sagt Paulus.

In Kooperation mit der ambiHome GmbH und der RWTH Aachen University[1] werden im Gebäude Möglichkeiten der Mensch-Technik-Interaktion geschaffen. „Diese technischen Assistenzsysteme erlauben gerade den Menschen mit schwerstmehrfacher Behinderung ein größeres Maß an Selbstbestimmung und Eigenständigkeit in ihren eigenen vier Wänden. Damit wird die individuelle Lebensqualität dieser Menschen verbessert“, erklärt Paulus. Ultraschallpfeifen, die unabhängig von Elektrizität sind, werden in bestehende Smart-Home-Systeme integriert. Sie sind auch kostengünstiger als gängige Steuerungssysteme. So  integriert in Lichtschalter, Bett, Fenster, Sessel dienen sie der Informationsübertragung und Bewegungsanalyse. Auf diese Weise können mit ihnen Hausautomations- und Notfallrufsysteme gesteuert werden. „Diese Ultraschallpfeifen erzeugen bei mechanischer Betätigung, beispielsweise eines Schalters ein Ultraschallsignal. Ein Empfangsgerät wandelt dieses Signal in für die Bewohner nützliche Funktionen um. Beispielsweise öffnet sich eine Türe oder ein Fenster schließt sich automatisch“, sagt Jörg Siebert, Fachbereichsleiter EDV der Lebenshilfe NRW. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Geplant wurde das Haus vom Aachener Architektenbüro BFT Planung GmbH. „Eine besondere Herausforderung für uns war die Hanglage des Gebäudes, verbunden mit der Aufgabe, für alle Nutzungsbereiche eigene barrierefreie Eingänge zu schaffen. Doch die herausragende Lage des Gebäudes mit der direkten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist auch für  uns nicht  alltäglich“, erklärt Lars Kuper von BFT Planung. Sein Büro hat nicht zum ersten Mal für Menschen mit Behinderung gebaut. „Wir sind erfahren beim Bauen für Menschen mit Behinderung und auch für örtliche Lebenshilfen haben wir bereits gebaut. Zur Zeit planen wir schon wieder für eine Lebenshilfe,“ sagt Kuper.


Am 24. November bekam die Wohnstätte Villa Müller Besuch vom Betriebsrat des Werks 2 von den Metallwerken Kemper aus Olpe. Herr Grammel und Herr Siepe waren sehr interessiert und informierten sich über den Alltag der Bewohner und die Arbeit in diesem Bereich. Bei ihrem Besuch übergaben sie auch eine tolle eine Spende von 1000 Euro!

Sie erzählten: Jedes Jahr sammeln Mitarbeiter des Werks 2 Geld für ein Weihnachtsfrühstück in einer gemeinsamen Kaffeekasse. Früher gab es beim Frühstück kleine Geschenke für die Mitarbeiter – bis die Mitarbeiter im letzten Jahr beschlossen, das Geld für die Geschenke zu spenden. Auf diese Weise möchten sie Menschen vor Ort im Kreis Olpe unterstützen.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Belegschaft des Werks 2 und bedanken uns herzlich für die Spende!


Wir sind eine gemischte Gruppe von 7 Personen, 2 Männer und 5 Frauen. Wir wohnen alle in der WG Silberweg in Olpe. Letztes Jahr wurde uns vorgeschlagen, gemeinsam in den Urlaub zu fliegen. Keiner von uns hat Angst davor zu fliegen. Wir haben uns alle für Fuerteventura entschieden. Dort scheint fast jeden Tag die Sonne und es gibt das Meer.

Wir haben erstmal in der Gruppe die Tage für den Urlaub vorgeplant. Alle durften Vorschläge machen. Wir wollten alle in einen großen Tierpark. Nach ein paar Monaten war es dann soweit. Die Koffer zu packen war gar nicht so einfach. Wir mussten genau schauen, was wir für Anziehsachen mitnehmen. Und davon nicht zu viel. Man darf am Flughafen nicht zu viel dabei haben.

Und dann endlich war der große Tag da. Wir sind mit 2 Autos zum Flughafen nach Frankfurt gefahren. Der war riesig. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir endlich im Flugzeug saßen. 4 Stunden hat es gedauert bis wir in Fuerteventura angekommen sind. Es war sehr warm und wir mussten erstmal unsere Koffer abholen. Dann hat uns ein Bus zum Hotel gebracht. Wir waren alle schon ganz aufgeregt. Das Hotel sah sehr schön aus.

Im Hotel haben wir uns für die Zimmer in Gruppen aufgeteilt. Jedes Zimmer hatte einen Balkon und sogar einen Fernseher. Dann mussten wir erstmal etwas essen. Nach so einem Flug hat man ganz schön Hunger. Im Hotel gab es einen Speisesaal mit ganz viel Essen. Wir konnten uns gar nicht entscheiden, was wir alles essen wollten. Nach dem Essen sind wir ins Bett gegangen. Die ganze Gruppe war ganz schön müde.

Am nächsten Tag wollten wir unbedingt so schnell wie möglich zum Swimmingpool. Davon gab es mehrere direkt hinter dem Hotel. Wir haben uns wegen der warmen Sonne gut eingecremt und sind direkt in den Pool gehüpft. Viele fremde Menschen waren auch dort. Das hat uns aber nicht gestört. Viele waren sehr nett und haben mit uns gesprochen. Sie wollten wissen wo wir herkommen und mit was für einer Gruppe wir denn unterwegs sind. Wir hatten also viel Spaß am Pool und haben das kühle Wasser genossen.

Aber da gab es ja noch mehr. Und zwar das große Meer. Das Meer war nicht weit weg vom Hotel. Wir mussten nur ein paar Schritte laufen und schon waren wir da. Wir haben viel gelacht als die Wellen auf uns zu kamen. So haben wir viele Vormittage verbracht und die Zeit ist immer sehr schnell umgegangen. Am Abend sind wir dann öfters vom Hotel weggegangen. Dort gab es auch viel zu sehen. Geschäfte und Stände haben wir gefunden, wo man viele Geschenke für zu Hause kaufen konnte. Da es am Abend etwas kühler war, konnten wir ohne Probleme eine längere Zeit am Stück laufen.

Die ersten paar Tage sind schon mal sehr schnell rumgegangen. Doch da war auch noch ein großer Ausflug, den wir machen wollten. In den Tierpark. Da waren wir auch schon ganz gespannt drauf.

Am frühen Morgen hat der Wecker geklingelt. Wir haben uns direkt angezogen und fertig gemacht, um nicht den Bus zu verpassen. Endlich waren wir da. Ein großer Park mit ganz vielen Tieren. Wir wussten erstmal gar nicht, wo wir zuerst hingehen sollten. Es gab so viel zu sehen. Wir haben kleine Tiere und auch ganz große gesehen. Es waren sogar auch Elefanten und Giraffen dabei. Die durfte man auch füttern. Die waren sehr lustig, weil die auch immer ganz nah zu uns gekommen sind. Wir haben auch zwischendurch ein paar Pausen gemacht, um etwas zu essen und zu trinken. Auch hier war es sehr warm. Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Wir sind wieder zum Hotel gefahren und haben noch etwas gegessen. Der Tag war mal wieder ein voller Erfolg.

In den nächsten Tagen waren wir wieder am Pool und am Meer. Dort konnte man sich auch immer gut mit anderen Menschen unterhalten und mit ihnen zusammen schwimmen und Spaß haben. Abends haben wir uns fast immer in das Pool-Haus gesetzt. Da wurde immer ganz viel Musik gespielt und gefeiert. Zwischendurch haben wir noch viele Geschenke für zu Hause gekauft. Auch für uns haben wir etwas gefunden.

Und dann kam auch schon der letzte Tag. Wir sind früh aufgestanden. Unsere ganzen Sachen mussten ja auch noch in die Koffer. Wir haben uns noch von ein paar Leuten verabschiedet und sind dann wieder zum Flughafen gefahren. Auf dem Flug zurück haben wir viel geschlafen. Es war ja auch alles sehr aufregend. Als wir wieder zu Hause waren, haben wir erstmal ganz viel über den Urlaub geredet.

Wir fanden den Urlaub super. Am Meisten hat es uns am Pool und am Meer gefallen. Dort konnten wir uns auch immer selbstständig Getränke holen. Wir haben viele Leute kennen gelernt und sind stolz auf uns, dass wir so viele Dinge ganz oft alleine und ohne Hilfe geschafft haben.

Wir wollen 2017 sehr gerne wieder wegfliegen und freuen uns sehr darauf.


Ganz dem Motto entsprechend fuhren 8 Bewohner sowie 3 Betreuer der AWG Grubenstraße aus Olpe im Zeitraum vom 09.07.2016 bis zum 16.07.2016 auf eine Ferienfreizeit nach Stralsund. Lediglich ein Bewohner der AWG konnte nicht teilnehmen.

„Die Fahrt war anstrengend, aber es hat sich gelohnt“, so eine teilnehmende Bewohnerin. Die Urlaubswoche war mit einem täglichen Ausflug verbunden. So besuchte die Reisegruppe den Stralsunder Hafen und machte eine Hafenrundfahrt. Sie besuchten auf Rügen den Strand Binz, wo jeder die schöne Strandpromenade begutachtete. Bei schönem Wetter konnte das Meer zum Schwimmen genutzt werden. Einige bevorzugten es auch, barfuß einen Strandspaziergang zu machen.

Ein besonderes Ereignis war der Besuch im Freizeitpark „Hansapark“. Hier hatten alle Teilnehmer die Chance ihren Adrenalinpegel in die Höhe zu treiben. Viele Fahrgeschäfte wurden gemeinsam mit den Betreuern getestet, von der Schiffsschaukel bis zur Bärenhöhle - ein tolles Erlebnis für jeden Teilnehmer. Verbunden mit diesem Tagesausflug ging es anschließend zum Essen nach Scharbeutz. Hier besichtigten alle Teilnehmer zunächst die wunderschöne Strandpromenade, bevor es zum Essen ins Café Wichtig ging.

Zum Abschluss hat die Reisegruppe an ihrem letzten Urlaubstag einen ausgiebigen Einkaufsbummel in der schönen Altstadt von Stralsund gemacht, wo jeder die Möglichkeit zum Souvenirkauf nutzte.

Fazit: Alle Teilnehmer hatten viel Spaß, jeden Tag gab es etwas Neues zu erleben und die Erholung kam auch nicht zu kurz.