Olpe

Wohneinrichtung Olpe

Beschreibung der Lage

Die Wohnstätte Villa Müller liegt in sehr zentraler Lage nahe am Ortszentrum von Olpe. In unmittelbarer Nähe der Einrichtung befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Apotheken, Ärzte sowie Banken. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist sehr gut, eine Haltestelle befindet sich nur 200 Meter entfernt. Der Hauptbahnhof mit seiner Anbindung an alle größeren Orte in der Umgebung ist nur ca. 1,5 Kilometer entfernt. Die Stadt Olpe bietet eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten, insbesondere der angrenzende Biggesee lädt zum Wandern und Schwimmen ein.

Beschreibung der Wohnform

In der Villa Müller leben 21 Menschen mit einer geistigen Behinderung, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfe nach SGB XII haben oder Selbstzahler sind.Der Bedarf an Unterstützung ist bei den einzelnen BewohnerInen sehr unterschiedlich und die Aufgaben und Dienste der MitarbeiterInnen werden daher individuell vereinbart angepasst.Die 20 BewohnerInnen leben aufgeteilt in 2 Gruppen (Altbaugruppe und Neubaugruppe) zu je 10 BewohnerInnen. Im Gebäude befinden sich 8 Bäder und 1 Pflegebad. In 4 Aufenthaltsräumen haben die Bewohner die Möglichkeit zu spielen, Musik zu hören oder Fernsehen zu schauen. Im Altbau befindet sich die Hauptküche, im Neubau und der Tagesstruktur stehen weitere 3 Küchen den Bewohnern zur Verfügung. Die Altbau und die Neubaugruppe haben jeweils einen Außenbereich, den sie für Aktivitäten nutzen können.Die BewohnerInnen der Altbaugruppe leben in Einzelzimmern und Doppelzimmern. Die Räume sind aufgrund des Alters des Gebäudes (erbaut 1909) sehr großzügig entworfen und bieten auch in den Doppelzimmern ausreichend Platz.
Die Neubaugruppe ist nach neuesten Anforderungen geplant. Hier hat jeder Bewohner/jede Bewohnerin ein Einzelzimmer. Im neu gestalteten Dachgeschoss der Villa stehen ein Kurzzeitzimmer, 2 Räume mit Küche und Essplatz für tagesstrukturienden Angebote sowie ein Raum für Besprechungen, Feierlichkeiten usw. zur Verfügung.Von den 21 BewohnerInnen besuchen zur Zeit 19 die Werkstatt in Attendorn. Zur 15 Kilometer entfernten WfbM werden die Bewohner mit dem Bus gefahren.

Wäschereinigung/-pflege und Zimmerreinigung/-pflege

Entsprechend der pädagogischen Ausrichtung der Wohnstätte werden die Bewohner und Bewohnerinnen im Rahmen der individuellen Fähigkeiten an allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligt oder bei der selbstständigen Ausführung unterstützt. Dazu gehören u.a. folgende Aufgaben:

  • Zimmerreinigung und Zimmerpflege
  • Wäschereinigung und Wäschepflege (keine chemische Reinigung)
  • regelmäßige Reinigung der öffentlichen Räume.

Stellvertretend werden selbstverständlich alle Aufgaben von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen übernommen, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen nicht ausgeführt werden können.Bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten orientieren sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den hygienischen Standards, die im Hygieneplan der Einrichtung beschrieben sind.

Verpflegung

Abhängig von der Anwesenheit der Bewohner bietet die Wohnstätte eine vollständige Verpflegung (Frühstück, Mittagessen, Zwischenmahlzeit und Abendessen) an. Das Essen entspricht dem allgemeinen Stand ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse, wobei die BewohnerInnen in die Planung und Zubereitung der Mahlzeiten entsprechend ihren Fähigkeiten mit einbezogen werden. Schonkost und Diäternährung wird nach ärztlicher Anordnung bereitgestellt. Besondere Fälle erfordern eine gesonderte heimvertragliche Regelung.Die Getränkeversorgung erfolgt ganztägig (bei Anwesenheit) durch Bereitstellung von Tee und Mineralwasser.

Personalstruktur

In den Gruppen der Wohnstätte arbeiten in der Regel Menschen mit einer pädagogischen oder pflegerischen Ausbildung oder einem pädagogischen Studium (z.B. Dipl. PädagogInnen, Dipl. SozialpädagogInnen, Dipl. HeilpädagogInnen, HeilerziehungspflegerInnen und AltenpflegerInnen). Zum Teil werden sie durch angelernte geeignete MitarbeiterInnen unterstützt.Das Nachtwachenteam besteht in der Regel aus Fachkräften mit einer pflegerischen Qualifikation.Darüber hinaus werden Hauswirtschafts-und Reinigungskräfte sowie ein Hausmeister beschäftigt.Sobald BewohnerInnen sich in der Wohnstätte aufhalten, ist immer mindestens ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin anwesend.

Freizeitaktivitäten

Jeder Bewohner und jede Bewohnerin wird darin unterstützt Freizeit individuell und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten zu können. Angebote in und außerhalb der Wohnstätte sollen dazu beitragen vielfältige Aktivitäten zu ermöglichen. Zum Teil fallen hier jedoch zusätzliche Kosten an, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen getragen werden müssen.

Aufnahmekriterien / Ausschlusskriterien

Die Menschen, die in der Einrichtung leben wollen, werden im Rahmen des Aufnahmeverfahrens in unterschiedliche Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen eingestuft (Einstufung nach Metzler).Mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe wurden für die unterschiedlichen Leistungstypen und deren jeweilige Hilfebedarfsgruppen im Rahmen einer Vergütungsvereinbarung Kostensätze vereinbart. Eine Beschreibung der unterschiedlichen Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen finden Sie in der Anlage.Es werden Menschen in der Wohnstätte aufgenommen, die einem der für die Einrichtung genehmigten Leistungstypen zugeordnet werden können.Für einzelne Personen muss eine Aufnahme in eine der Wohngruppen leider ausgeschlossen werden. Dieser Ausschluss gilt insbesondere für Menschen, die

  • durch massives fremdaggressives oder autoaggressives Verhalten sich selbst, Mitbewohner und Mitarbeiter des Wohnhauses gefährden
  • eine ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft benötigen, da sie einen besonderen Pflegebedarf haben
  • einen besonderen pflegerischen und/oder medizinischen Bedarf haben, welcher durch das in der Einrichtung tätige Personal nicht gedeckt werden kann
  • eine im Vordergrund stehende psychische Erkrankung haben oder bei denen eine Suchterkrankung vorliegt
  • auf Grund einer Gefährdung durch Weglauftendenzen geschlossen untergebracht werden müssen.

Wegen der räumlichen Gegebenheiten können nur eine bestimmte Anzahl Menschen aufgenommen werden, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.