Netphen

Allgemeines Leistungsangebot

Beschreibung der Lage

Die Wohnstätte „Haus Kliffmüller“ liegt in Netphen-Deuz in einem Wohngebiet direkt in Waldnähe. Zum Ortszentrum Deuz mit einem kleinen Einkaufszentrum sind es ca. 20 min Fußweg. In dem Einkaufszentrum befinden sich ein Supermarkt, ein Discounter, ein Drogeriemarkt, ein Bekleidungsdiscounter, ein Friseur und eine Apotheke. .Die nächsten Bankautomaten von Sparkasse und Volksbank sind mit einem ca. 20 min. Fußweg zu erreichen.Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man in ungefähr 40 Minuten nach Siegen. Die Bushaltestelle liegt etwa 10 min entfernt.Ein beheiztes Hallen-und Freibad ist mit einer ca. 10 min. Autofahrt in Netphen zu erreichen.

Beschreibung der Wohnform

Die Wohnstätte „Haus Kliffmüller“ bietet Platz für 20 erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfe nach SGB XII haben oder Selbstzahler sind.Das Haus verfügt über vier Ebenen. Alle Ebenen sind über das Treppenhaus oder den Aufzug erreichbar.Die BewohnerInnen leben in Einzelzimmern, je 2 BewohnerInnen teilen sich ein barrierefreies Bad.Zur Grundausstattung eines jeden Zimmers gehört ein Bett, eine Bettschublade, ein Nachtschrank, ein Kleiderschrank, ein Regalboden, ein Schreibtisch und ein Stuhl. Selbstverständlich kann sich jeder Bewohner sein Zimmer nach eigenem Geschmack einrichten. Ein Fernsehanschluß ist in allen Zimmern vorhanden, außerdem sind Vorbereitungen für Telefon und Internet gelegt. Alle Zimmer und Badezimmer haben eine Notrufanlage.
2 BewohnerInnen leben in kleinen Wohngruppen zusammen. Jede Wohngruppe hat eine Wohnküche mit Essplatz. Die Vierergruppen verfügen noch jeweils über einen kleinen Hauswirtschaftsraum, ausgestattet mit einer Waschmaschine, einem Trockner und einer Schrankzeile mit Waschbecken. Die Waschmaschine und Trockner der Zweiergruppen befinden sich im Untergeschoß. Dort stehen auch eine Industrie-Waschmaschine und ein Industrie-Trockner. Im Untergeschoß befindet sich neben einer Waschküche, der Grauwasseranlage und einem Lagerraum, noch eine Küche und ein großer Raum, die sogenannte Begegnungsstätte. Diese beiden Räumlichkeiten werden für hausinterne Veranstaltungen und Feiern genutzt, aber auch die tagesstrukturierenden Angebote finden hier statt.Das erste Obergeschoß verfügt über ein Pflegebad, ausgestattet mit einer Hubbadewanne,einer begehbaren Dusche und einer behindertengerechten Toilette. Das Bad kann von allen Bewohnern des Hauses über das Treppenhaus und den Aufzug erreicht werden.Im zweiten Obergeschoß befindet sich ein Snoezelenraum, das Zimmer für Kurzzeitsaufnahmen mit eigenem Bad undein weitere Gemeinschaftsraum.

Außenanlage

Hinter dem Gebäude befindet sich eine Terrasse und ein Wiesengelände, dass von allen Bewohnern und Bewohnerinnen genutzt werden kann. Das Gelände grenzt direkt an den Wald.

Wäschereinigung/-pflege und Zimmerreinigung/-pflege

Entsprechend der pädagogischen Ausrichtung der Wohnstätte werden die Bewohner und Bewohnerinnen im Rahmen der individuellen Fähigkeiten an allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligt oder bei der selbstständigen Ausführung unterstützt. Dazu gehören u.a. folgende Aufgaben:

  • Zimmerreinigung und Zimmerpflege
  • Wäschereinigung und Wäschepflege (keine chemische Reinigung)
  • regelmäßige Reinigung der öffentlichen Räume.

Stellvertretend werden selbstverständlich alle Aufgaben von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen übernommen, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen nicht ausgeführt werden können.

Bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten orientieren sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den hygienischen Standards, die im Hygienerahmenplan der Einrichtung beschrieben sind.

Verpflegung

In der Wohnstätte werden folgende Mahlzeiten angeboten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Die Wünsche der Bewohner und Bewohnerinnen werden so weit wie möglich berücksichtigt. Das Einkaufen der Lebensmittel, die Zubereitung der Speisen, das Tisch decken und abräumen werden ebenfalls mit den Bewohnern und Bewohnerinnen gemeinsam erledigt. Besonderheiten bei der Ernährung wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Diabetes oder Ähnliches werden bei der Speiseplanung wenn möglich gerne berücksichtigt.

Personalstruktur

Die Bewohner werden hauptsächlich von pädagogischen und pflegerischen Fachpersonal begleitet, das in multidisziplinären Teams bestehend z.B. aus Heilerziehungspfleger/innen, Heilpädagogen/innen Erzieher/innen, Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagogen/innen oder Krankenschwestern/-pfleger zusammenarbeitet.Die Mitarbeiter jeder Wohngruppe bilden ein Team Unterschiedlich qualifizierte und angelernte Mitarbeiter und Mitarbeiterínnen arbeiten hier zusammen, um im Rahmen von interdisziplinärem Miteinander die höchstmögliche Qualität der Begleitung und Hilfestellung für die einzelne Bewohnerin und den einzelnen Bewohner zu erlangen.Zudem bietet die Einrichtung Schülern die Möglichkeit, ein Schul-oder Berufspraktikum oder auch ein Anerkennungsjahr für das Berufsbild des/r Heilerziehungspflegers/-pflegerin zu absolvieren.Um einen reibungslosen Alltagsablauf in der Einrichtung gewährleisten zu können, wird die alltägliche Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Gruppendienst durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Haustechnik und des Reinigungsdienstes unterstützt.

Freizeitaktivitäten

Jeder Bewohner und jede Bewohnerinn wird darin unterstützt Freizeit individuell und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten zu können.
Angebote in und außerhalb der Wohnstätte sollen dazu beitragen vielfältige Aktivitäten zu ermöglichen. Zum Teil fallen hier jedoch zusätzliche Kosten an, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen getragen werden müssen

Aufnahmekriterien / Ausschlusskriterien

Die Menschen, die in der Einrichtung leben wollen, werden im Rahmen des Aufnahmeverfahrens in unterschiedliche Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen eingestuft (Einstufung nach Metzler).Mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe wurden für die unterschiedlichen Leistungstypen und deren jeweilige Hilfebedarfsgruppen im Rahmeneiner Vergütungsvereinbarung Kostensätze vereinbart. Eine Beschreibung der unterschiedlichen Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen finden Sie in der Anlage. Es werden Menschen in der Wohnstätte aufgenommen, die einem der für die Einrichtung genehmigten Leistungstypen zugeordnetwerden können. Für einzelne Personen muss eine Aufnahme in eine der Wohngruppen leider ausgeschlossen werden. Dieser Ausschluss gilt insbesondere für Menschen, die

  • durch massives fremdaggressives oder autoaggressives Verhalten sich selbst, Mitbewohner und Mitarbeiter des Wohnhauses gefährden
  • eine ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft benötigen, da sie einenbesonderen Pflegebedarf haben
  • einen besonderen pflegerischen und/oder medizinischen Bedarf haben, welcher durch das in der Einrichtung tätige Personal nicht gedeckt werden kann
  • eine im Vordergrund stehende psychische Erkrankung haben oder bei denen eine Suchterkrankung vorliegt
  • auf Grund einer Gefährdung durch Weglauftendenzen geschlossen untergebracht werden müssen