Minden

Wohneinrichtung Minden

Kurzzeitwohnen in Minden

In unserer Wohnstätte in Minden können Menschen mit einer Behinderung vorübergehend ein Zuause finden, wenn:

  • Eltern/Angehörige in Urlaub fahren möchten,
  • Mutter, Vater oder Angehörige ins Krankenhaus, zur Kur müssen,
  • Notfallsituationen entstanden sind
  • oder andere (persönliche) Gründe dafür sprechen

Die Unterbringung erfolgt im Einzelzimmer.

Ihre Tochter / Ihr Sohn / Angehörige(r) wird von qualifizierten Mitarbeiter*innen betreut. Sie / er kann an allen Freizeitprogrammen des Hauses mit den Bewohner*innen der Wohnstätte Minden teilnehmen. Nachts ist entweder eine Nachtwache oder eine Nachtbereitschaft anwesend, so dass bei Bedarf Hilfestellung und Unterstützung gegeben werden kann. Die Kontrolle und Einnahme von Medikamenten und bei Bedarf das Hinzuziehen von Ärzten wird natürlich sichergestellt.

Finanzierung des Kurzzeitwohnens

Wenn Ihre Tochter / Ihr Sohn / Angehörige(r) Leistungen im Rahmen der Pflegeversicherung erhält, haben Sie Anspruch auf sogenannte „Verhinderungspflege“ nach § 39 des Pflegeversicherungsgesetzes.

Darüber hinausgehende Kosten sowie ein Eigenanteil an den Kosten der Maßnahme können beim Sozialhilfeträger (LWL) oder dem Versorgungsamt geltend gemacht werden. Werden durch diese Träger die weiteren Kosten nicht übernommen, so haben Sie als Vertragspartner diese Kosten als Eigenanteil selber zu tragen.

Eine ausführliche Beratung findet in jedem Fall vor Beginn der Maßnahme in der jeweiligen Einrichtung statt.

Kosten des Kurzzeitwohnens

Die Kosten der Unterbringung, Verpflegung und Betreuung sind an die aktuellen Entgelte der Einrichtung gebunden.

Wichtig: Ein Beginn der Maßnahme kann nur bei Vorliegen einer Kostenzusage durch die Pflegekasse und/oder des LWL sowie einem unterschriebenem Vertrag erfolgen.

Ablauf des Kurzzeitwohnens

Ihre Anfrage / Ihren Terminwunsch richten Sie direkt an die Wohnstätte Haus Lebenshilfe Minden. Sie erfahren, ob für den gewünschten Zeitraum eine Aufnahme möglich ist und können gegebebenfalls direkt einen persönlichen Termin zur Hausbegehung sowie für ein erstes Informationsgespräch vereinbaren. Wünschenswert ist ein gegenseitiges Kennen lernen Ihres Angehörigen / Betreuten / Sohnes bzw. Ihrer Tochter mit den Bewohner*innen.

Während der Maßnahme kann in der Regel weiterhin die jeweilige Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) besucht werden. Eine Teilnahme an der Tagesstruktur der Einrichtung, falls vorhanden, ist ebenfalls möglich.

Fragen?

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gern an:
Michaela Paulus, zu erreichen unter: paulus.michaela@lebenshilfe-nrw.de