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Radler spenden 500 Euro

Die „Cappuccino-Runde“ des RSV Staubwolke Refrath 1952 e.V. spendete 500 Euro für ein inklusives Tanzprojekt der Lebenshilfe NRW.

Köln. 500 Euro spendete die „Cappuccino-Runde“ des RSV Staubwolke Refrath 1952 e.V. der Wohnstätte „Franz Goebbels“ von der Lebenshilfe NRW. Um zu erfahren, wie das Geld verwendet wird, machten die zehn Radler auf ihrer wöchentlichen Ausfahrt am Nikolaustag Halt in der Wohnstätte in Köln-Chorweiler.

„Wir planen ein inklusives Tanzprojekt, bei dem wir gerne in Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen tanzen möchten“, erklärte Chiara Tatoli den Rennradfahrern aus dem Bergischen Land bei Kaffee und selbstgebackenen Plätzchen. „Dafür ist das Geld sehr willkommen“, so Tatoli weiter. Entstanden ist die Idee zum inklusiven Tanzprojekt, als ein Teil der Bewohner der Wohnstätte 2017 einen Tanzkursus absolviert haben.

„Wir fahren jede Woche donnerstags um 10 Uhr eine Runde von 70 bis 80 Kilometern mit den Rennrädern“, sagte Bruno Zollfrank, 1. Vorsitzender des RSV Staubwolke Refrath. Einer seiner Mitfahrer schob ein, „wir wissen wo es den besten Cappuccino gibt“. Anschließend schilderte Zollfrank kurz die Arbeit des Radsportvereins und lud zur jährlichen Radtourenfahrt "Rund um Schloss Bensberg" ein.

Nicht erwartet hatten die Radler eine von den Bewohnern vorbereitete Tanzeinlage, die den Text „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller sogar für Gehörlose verständlich machte. „Wir haben auch Bewohner, die nicht hören können, hier arbeiten wir mit Gebärden“, erklärte Tatoli, „die kann man in einen Tanz gut integrieren.“ Der ein oder andere Radfahrer schwang mit einer Bewohnerin das Tanzbein.

Nach einer Stunde brachen die Radfahrer wieder auf um ihre Runde abzuschließen. Doch ein Wiedersehen ist vereinbart. Am 20. Dezember 2018, wenn die Wohnstätte einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom hat, will die „Cappuccino-Runde“ dort halt machen und sich mit den selbstgebackenen Plätzchen die Energie-Speicher auffüllen.