Dortmund
Dortmund

Wohneinrichtung Dortmund

Beschreibung der Lage

Die Wohnstätte Haus Lebenshilfe Dortmund liegt am Stadtrand im Süden von Dortmund, in dem Stadtteil Aplerbecker-Mark. Von der Wohnstätte aus erreicht man in ca. 10 Minuten Fußweg den kleinen Stadtkern der Aplerbecker Mark. Dort befinden sich ein Supermarkt, eine Bäckerei mit Café, eine Eisdiele, eine Sparkasse, ein großer Kiosk, etc. Ebenso findet man dort unsere Vertragsapotheke, die „Nathebach-Apotheke“. Direkt daneben befinden sich die Praxen eines Allgemeinmediziners, eines Zahnarztes und eines Physiotherapeuten. Von der Wohnstätte aus bestehen gute Möglichkeiten, den öffentlichen Nahverkehr zu benutzen und so den Stadtteil Aplerbeck bzw. die Dortmunder Innenstadt zu erreichen.  Um zu den Haltestellen zu gelangen, muss ein Fußweg von ca. 5 bis 10 Minuten zurückgelegt werden. Die Busse bzw. S-Bahnen fahren in regelmäßigen, kurzzeitig getakteten Abständen. Mit dem Auto ist die Wohnstätte sehr gut zu erreichen. Sowohl die Bundesstraßen als auch die Autobahnen liegen in einer Fahrtzeit von max. 7 Minuten entfernt. So gelangt man von der Steilen Straße aus schnell und ohne große Verzögerungen an alle nahen und fernen Ziele. Aufgrund der Stadtrandlage bietet das Umfeld der Wohnstätte eine landschaftlich reizvolle Lage. Viele Grünflächen und der Schwerter Wald sind nach einem kurzen Fußweg zu erreichen und laden zur Entspannung und Erholung ein.

Beschreibung der Wohnform

In der Wohnstätte Haus Lebenshilfe Dortmund leben 33 Menschen mit geistiger Behinderung, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfe nach SGB XII haben oder Selbstzahler sind. Jeder Bewohnerin/jedem Bewohner steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte leben in vier voneinander getrennten Wohneinheiten unterschiedlicher Größe. In jeder Wohngruppe gibt es ein individuell eingerichtetes gemütliches Wohnzimmer, einen Essbereich und eine Küche mit allen notwendigen Küchengerätschaften. Den Menschen stehen sanitäre Einrichtungen in ausreichendem Rahmen zur Verfügung. Alle Wohngruppen verfügen über barrierefreie Bäder mit Hubbadewannen und/oder barrierefreien Duschen. Alle Etagen, bis auf das Dachgeschoss, sind bequem über den Aufzug zu erreichen. Alle Zimmer sind nach dem individuellen Geschmack der Bewohnerinnen und Bewohner eingerichtet. Außerdem ist in allen Zimmern der Fernsehempfang via Satellit bzw. DVBT möglich. Neben einer zentralen Waschküche stehen allen Wohngruppen eigene Waschmaschinen und Wäschetrockner zur Verfügung.

Außenanlage

Den Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte Dortmund steht ein schön gestalteter und bepflanzter Hof zur Verfügung. Zwei Plateaus mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.

Wäschereinigung/-pflege und Zimmerreinigung/-pflege

Entsprechend der pädagogischen Ausrichtung der Wohnstätte werden die Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen der individuellen Fähigkeiten an allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligt oder bei der selbständigen Ausführung unterstützt. Stellvertretend werden selbstverständlich alle Aufgaben von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernommen, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht ausgeführt werden können. Bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten orientieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den hygienischen Standards, die im Hygienerahmenplan der Einrichtung beschrieben sind.

Verpflegung

In der Wohnstätte werden folgende Mahlzeiten angeboten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner werden so weit wie möglich berücksichtigt. Das Einkaufen der Lebensmittel, die Zubereitung der Speisen, das Tisch decken und abräumen werden ebenfalls mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinsam erledigt. Besonderheiten bei der Ernährung wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Diabetes oder Ähnliches werden bei der Speiseplanung wenn möglich gerne berücksichtigt.

Personalstruktur

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeder Wohngruppe bilden ein Team und verstehen sich als solches. Unterschiedliche Professionen arbeiten hier zusammen, um im interdisziplinären Miteinander die höchstmögliche Qualität der Begleitung und Hilfestellung für die einzelne Bewohnerin und den einzelnen Bewohner zu erlangen. Für den Bereich der fachlich qualifizierten Pflege bringen sich examinierte Pflegekräfte und ausgebildete Heilerziehungspfleger mit großem Engagement und hohem Fachwissen in die Arbeit und in die entsprechenden Fragestellungen ein. Zudem versteht sich die Einrichtung als praktische Ausbildungsstätte für Auszubildende der Berufsbilder Heilerziehungspflege und Altenpflege. Um einen reibungslosen Alltagsablauf in der Einrichtung gewährleisten zu können, unterstützten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauswirtschaft und der Haustechnik die alltägliche Arbeit.

Freizeitaktivitäten

Jede Bewohnerin und jeder Bewohner wird darin unterstützt, Freizeit individuell und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten zu können. Angebote in und außerhalb der Wohnstätte sollen dazu beitragen, vielfältige Aktivitäten zu ermöglichen. Zum Teil fallen hier jedoch zusätzliche Kosten an, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern getragen werden müssen.

Aufnahmekriterien / Ausschlusskriterien

Die Menschen, die in der Einrichtung leben wollen, werden im Rahmen des Aufnahmeverfahrens in unterschiedliche Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen eingestuft (Einstufung nach Metzler). Mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe wurden für die unterschiedlichen Leistungstypen und deren jeweilige Hilfebedarfsgruppen im Rahmen einer Vergütungsvereinbarung Kostensätze vereinbart. Es werden Menschen in der Wohnstätte aufgenommen, die einem der für die Einrichtung genehmigten Leistungstypen zugeordnet werden können. Für einzelne Personen muss eine Aufnahme leider ausgeschlossen werden. Dieser Ausschluss gilt insbesondere für Menschen, die 

  • durch massives fremdaggressives oder autoaggressives Verhalten sich selbst, Mitbewohner und Mitarbeiter der Wohnstätte gefährden
  • einen besonderen pflegerischen und/oder medizinischen Bedarf haben, welcher durch das in der Einrichtung tätige Personal nicht gedeckt werden kann
  • eine im Vordergrund stehende psychische Erkrankung haben oder bei denen eine Suchterkrankung vorliegt.

In der Wohnstätte Haus Lebenshilfe Dortmund können nur eine bestimmte Anzahl Menschen aufgenommen werden, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.