Wohneinrichtung Altenbeken

Allgemeines Leistungsangebot

Lage und Struktur

Die Gemeinde Altenbeken liegt 17 km (ca. 20 Autominuten) von der Kreisstadt Paderborn entfernt. Das Wohnhaus befindet sich am Ortsrand von Altenbeken, das Ortszentrum mit einer guten Infrastruktur ist in zehn Gehminuten erreichbar ist. Dort befinden sich zwei Banken, zwei Apotheken, ein Supermarkt, die Post, drei Ärzte und zwei Zahnarztpraxen Die Wohnstätte steht auf einem großen Grundstück, eingebettet in ein Wohngebiet, in direkter Nähe zum Wald des Eggegebirges mit umfangreichen Wanderwegen.Die nächsteBushaltestelle ist 500 m entfernt und gewährleistet eine regelmäßige Anbindung an Paderborn und Bad Driburg (7 km). Der Bahnhof ist ca. 1500 m entfernt und bietet eine weitere Möglichkeit den öffentlichen Personennah -und Fernverkehr zu nutzen.Die Kirchengemeinden und die Vereine bereichern das Leben in Altenbeken durch ihre unterschiedlichen Aktivitäten.

Beschreibung der Wohnform

In der Wohnstätte Altenbeken leben 24 erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfe nach SGB XII haben oder Selbstzahler sind. Der Unterstützungsbedarf der Bewohner und Bewohnerinnen ist unterschiedlich. Die Bewohner und Bewohnerinnen werden im Alltag von den Mitarbeitern mit dem Ziel begleitet, ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben zu führen.Es gibt im Haus vier Wohngruppen. Alle Bewohner leben in Einzelzimmern und teilen sich mit einem Mitbewohner /einer Mitbewohnerin ein behindertengerechtes Duschbad.Zwei Gruppen verfügen zusätzlich über ein Pflegewannenbad und ein rollstuhlgerechtes Duschbad. Fernseh-, Telefon-und Internetzugang in den Zimmern ist selbstverständlich. Die Gemeinschaftsräume der Wohngruppen sind individuell und freundlicheingerichtetundin offene Küchen -, Ess-und Wohnbereiche gegliedert.

Ein Aufzug zum 1. Obergeschoss ist vorhanden. Im ausgebauten Dachgeschoss befindet sich eine hauseigene Bibliothek, ein Besprechungsraum und vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung (nur über das Treppenhaus zu erreichen).Als großer Gemeinschaftsraum dient der „Multiraum“ im Eingangsbereich für Veranstaltungen, Kurse und Sportaktivitäten

Außenanlage

Das Haus verfügt über einen schönen großen eingezäunten Garten, mit großer Rasenfläche die zu Sport, Spiel und Erholung einlädt. Eine große gepflasterte Terrasse bietet ausreichend Gelegenheit sich zu entspannen.

Wäschereinigung/-pflege und Zimmerreinigung/-pflege

Entsprechend der pädagogischen Ausrichtung der Wohnstätte werden die Bewohner und Bewohnerinnen im Rahmen der individuellen Fähigkeiten an allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligt oder bei der selbstständigen Ausführung unterstützt. Dazu gehören u.a. folgende Aufgaben:

  • Zimmerreinigung und Zimmerpflege
  • Wäschereinigung und Wäschepflege (keine chemische Reinigung)
  • regelmäßige Reinigung der öffentlichen Räume.

Stellvertretend werden selbstverständlich alle Aufgaben von der Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen übernommen, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen nicht ausgeführt werden können.Bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten orientieren sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den hygienischen Standards, die im Hygienerahmenplan der Einrichtung beschrieben sind.

Verpflegung

In der Wohnstätte werden folgende Mahlzeiten angeboten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Die Wünsche der Bewohner und Bewohnerinnen werden so weit wie möglich berücksichtigt. Das Einkaufen der Lebensmittel, die Zubereitung der Speisen, das Tisch decken und abräumen werdenebenfalls mit den Bewohnern und Bewohnerinnen gemeinsam erledigt.Besonderheiten bei der Ernährung wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Diabetes oder Ähnliches werden bei der Speiseplanung wenn möglich gerne berücksichtigt.

Personalstruktur

Die Bewohnerund Bewohnerinnenwerden hauptsächlich von pädagogisches und pflegerisches Fachpersonal in multidisziplinären Teamsbestehend z.B. aus HeilerziehungspflegerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen,Krankenschwesternund Krankenpflegernbegleitet. Eine Hauswirtschaftskraft, Reinigungskräfte und ein Hausmeister unterstützen in Bereichen Sauberkeit, Wäschepflege und weiteren Haus -und Gartenarbeiten. Die Nachtwache im gesamten Haus wird in der Regel durch eine Pflegefachkraft (Krankenschwester/Krankenpfleger, Altenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in) abgedeckt. Zudem bietet die Einrichtung Schülern die Möglichkeit, ein Schul-oder Berufspraktikum oder auch ein Anerkennungsjahr für das Berufsbild des/r Heilerziehungspflegers/-pflegerin zu absolvieren.

Freizeitaktivitäten

Jeder Bewohner und jede Bewohnerinwird darin unterstützt Freizeit individuell und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten zu können.Angebote in und außerhalb der Wohnstätte sollen dazu beitragen vielfältige Aktivitäten zu ermöglichen. Zum Teil fallen hier jedoch zusätzliche Kosten an, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen getragen werden müssen.

Aufnahmekriterien / Ausschlusskriterien

Die Menschen, die in der Einrichtung leben wollen, werden im Rahmen des Aufnahmeverfahrens in unterschiedliche Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen eingestuft (Einstufung nach Metzler).Mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe wurden für die unterschiedlichen Leistungstypen undderen jeweilige Hilfebedarfsgruppen im Rahmen einer Vergütungsvereinbarung Kostensätze vereinbart. Eine Beschreibung der unterschiedlichen Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen finden Sie in der Anlage. Es werden Menschen in der Wohnstätte aufgenommen, die einem der für die Einrichtung genehmigten Leistungstypen zugeordnetwerden können.Für einzelne Personen muss eine Aufnahme in eine der Wohngruppen leider ausgeschlossen werden. Dieser Ausschluss gilt insbesondere für Menschen, die

  • durch massives fremdaggressives oder autoaggressives Verhalten sich selbst, Mitbewohner und Mitarbeiter des Wohnhauses gefährden
  • eine ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft benötigen, da sie einenbesonderen Pflegebedarf haben
  • einen besonderen pflegerischen und/oder medizinischen Bedarf haben, welcher durch das in der Einrichtung tätige Personal nicht gedeckt werden kann
  • eine im Vordergrund stehende psychische Erkrankung haben oder bei denen eine Suchterkrankung vorliegt
  • auf Grund einer Gefährdung durch Weglauftendenzen geschlossen untergebracht werden müssen.

Nicht jedes Zimmer ist für Rollstuhlfahrer geeignet.