Lebenshilfe Center Siegen
Lebenshilfe Center Siegen

Neugierig Übersicht

In der Orts-Mitte von Burbach gibt es zwei Wohn-Gemeinschaften.
Es sind zwei Häuser. In jedem Haus wohnen bis zu 7 Menschen zusammen.
Das Angebot ist für Menschen, die mehr Hilfe brauchen.
In einer Wohn-Gemeinschaft leben Sie zusammen mit anderen Menschen.
Sie entscheiden selbst, mit wem Sie zusammen leben.
Sie mieten die Wohnung. Sie wohnen selbst-ständig.
Die Mitarbeiter vom Ambulant Unterstützten Wohnen unterstützen Sie.
Es ist immer ein Mitarbeiter da, auch in der Nacht.
Sie können ihn ansprechen. Immer, wenn Sie Hilfe brauchen.

In Burbach gibt es Geschäfte, Apotheken und Ärzte. Und viele Vereine.
Manche Menschen in der Wohn-Gemeinschaft sind neu in Burbach.
Sie haben vorher in einem anderen Ort gewohnt.
Damit sie gut in Burbach leben können haben wir ein Projekt gegründet.
Es heißt: Brücken-Bauer in Burbach.
Wir helfen dabei die Nachbar-Schaft kennen zu lernen.
Zum Beispiel: Einen Verein für das Hobby zu finden.
Wir helfen dabei Kontakte im Ort zu knüpfen.
Oder ein Ehren-Amt in Burbach zu finden.
Wir helfen auch dabei Bus und Bahn zu benutzen.
Wir machen mit anderen Bürgern aus Burbach Feste und Veranstaltungen.

Im Moment sucht die Wohn-Gemeinschaft in Burbach neue Mitbewohner.
Sie haben Interesse?
Dann rufen Sie im Lebenshilfe Center Siegen an.


Was ist die Interkulturelle Beratungs-Stelle?

Die Interkulturelle Beratungs-Stelle berät Menschen mit Behinderungen.
Die Menschen mit Behinderung haben auch einen Migrations-Hintergrund.
Menschen mit Migrations-Hintergrund sind zum Beispiel Menschen, die selbst im Ausland geboren wurden.
Oder ihre Eltern kommen aus dem Ausland. Wir beraten auch die Familie.

Wir beraten zu passenden Wohn-Formen für Menschen mit Behinderung.
Wir vermitteln in passende Wohn-Formen für Menschen mit Behinderung.
Wir beraten zu Freizeit-Angeboten und zu Angeboten, die Familien unterstützen.
Wir beraten auch zu Unterstützung in der Schule und bei der Erziehung.
Wir können Ihnen sagen, wo Sie noch Hilfe bekommen.

Wir nehmen dabei Rücksicht auf die Kultur der Menschen.
Wir achten auch auf die eigene Sprache.
Zum Beispiel haben wir Mitarbeiter die türkisch oder russisch sprechen.


Ein neuer Kleinbus des Lebenshilfe Centers in Siegen soll mehr Teilhabe und Mobilität für Center-Angebote ermöglichen.

Siegen. Über den neuen Bus zur Durchführung von Freizeit-, Gruppen- und Urlaubsfahrten freut sich nicht nur das Team des Lebenshilfe Center Siegen der Lebenshilfe Wohnverbund NRW gGmbH, auch die vielen jugendlichen und erwachsenen Nutzer der unterschiedlichen Angebote sind begeistert vom dunkelblauen Kleinbus. „Viele Gruppenangebote von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Behinderungen finden immer häufiger außerhalb des Lebenshilfe Centers statt. Um auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, das Angebot zu ermöglichen, ist ein umgebautes, behindertengerechtes Fahrzeug erforderlich“, sagt Center-Leiterin Vera Kämpflein. Nach der Übernahme des Freizeittreffs Regenbogen war ein solches Fahrzeugt dringend notwendig geworden um Teilhabe und Mobilität zu ermöglichen. Finanziell unterstützt wurde die Anschaffung des über 60.000 Euro teuren Fahrzeuges, inklusive behindertengerechtem Umbau, durch die Aktion Mensch.


Pressekontakt: Philipp Peters

Telefon: 02233 93245-636
Mobil: 0177 2427308
E-Mail: peters.philipp@lebenshilfe-nrw.de


LEA-Leseklub, das heißt Lesen Einmal Anders. Es ist ein inklusiver Leseklub für Erwachsene mit und ohne Behinderung, die sich einmal pro Woche treffen, gemeinsam ein Buch in einfacher Sprache lesen und darüber sprechen. Viele Städte in ganz Deutschland haben dieses Konzept bereits umgesetzt. Auch in Siegen lädt der LEA-Leseklub zum gemeinsamen Lesen ein.

Ursprünglich kommt die Idee der LEA-Leseklubs aus den USA und wird seit 2008 von KUBUS e.V. in Deutschland bekannt gemacht. Anders als in gewöhnlichen Buch-Klubs können hier alle Menschen teilnehmen – egal wie gut sie lesen können. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Literatur in einfacher Sprache und für jeden Geschmack ist etwas dabei: ob einen spannenden Krimi oder lieber eine romantische Komödie, die Teilnehmer entscheiden zusammen was gelesen wird. Der LEA-Leseklub trifft sich einmal wöchentlich. Jeder Teilnehmer kann einen Abschnitt aus dem Buch vorlesen und  wer Hilfe benötigt wird durch Assistenten oder ehrenamtliche Helfer durch verschiedene Techniken unterstützt. Schwierige Wörter oder Fragen werden nach jedem Abschnitt in der Gruppe besprochen. So entstehen oft spannende Gespräche über das Buch und den Bezug zum eigenen Leben.

Teilhabe am kulturellen Leben ist für viele Menschen wichtig. Der LEA-Leseklub macht es möglich Spaß am Lesen und Literatur zu erleben, unabhängig davon wie gut jemand lesen kann. Haben Sie auch Interesse an der Teilnahme am LEA-Leseklub? Der LEA-Leseklub trifft sich jeden Freitag um 15:30 Uhr im Lebenshilfe Center Siegen.

Verfasserin M. Hauf


Große Resonanz auf die Petition #TeilhabeStattAusgrenzung

 „Das Interesse der Siegener und Netpher Bürger war enorm. Vielen Menschen nehmen großen Anteil an dem Schicksal der Menschen mit Behinderung in unserer Region.“ resümiert Hans Jürgen Röhrig, Vorsitzender der Lebenshilfe e.V. Siegen Kreisvereinigung Siegen-Wittgenstein, die Standaktionen in den letzten Wochen.

Viele Passanten nutzten die Chance, informierten sich über den Stand des Bundesteilhabegesetzes und unterzeichneten die Petition gegen das vorliegende Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III.

Insgesamt führten die Kampagnen-Aktivisten aus dem Lebenshilfe Center Siegen 5 öffentlichkeitswirksame Aktionen in Netphen, Burbach und Siegen durch.

„Die Forderungen der Lebenshilfe trafen genau den Nerv der Bürger bei unseren Standaktionen. Hunderte Menschen haben unsere Petition unterschrieben“, so Aktivist Steven David James.

Die Online-Petition der Lebenshilfe ist ebenfalls gut angelaufen. Fast 47 000 Männer und Frauen haben bereits unterzeichnet. Doch dies ist noch lange nicht genug. Bundesweit beziehen über 500.000 Menschen mit einer geistigen Behinderung Eingliederungshilfe von insgesamt 860.000 Berechtigten.

„Wir bitten alle die Petition der Lebenshilfe zu unterstützten. Nur durch eine hohe Beteiligung an der Online-Petition können wir unseren Forderungen Nachdruck im weiteren Gesetzgebungsverfahren verleihen“ erklärt Patrik Brauner, Selbstvertreter im Lebenshilfe Center Siegen.