Lebenshilfe Center Olpe
Lebenshilfe Center Olpe

Neugierig Übersicht

Die Welt vieler Jugendlicher ist „eckig“ geworden, ihr Radius begrenzt auf Bildschirme. Computer und Konsole bestimmen das Freizeitprogramm, Handy und Tablet sind ständige Begleiter. Grund genug für das Lebenshilfe Center Olpe, während der Sommerferien eine Auszeit zum durchdigitalisierten Alltag zu organisieren.

Gefördert durch die Aktion Mensch, erkundeten Jugendliche mit und ohne Behinderung reale (Er)Lebenswelten in der Lüneburger Heide. Eine Woche lang standen für die 14- bis 21-jährigen vielfältige Unternehmungen „in echt und Echtzeit“ auf dem Programm. Dazu gehörten Schwimmen, Kegeln, Klettern, Ballspiele, Minigolf  und das Balancieren auf der Slackline genauso wie eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen, Fischmarkt- und Freizeitpark-Besuch sowie ein Abstecher in die alte Salz- und  Hansestadt Lüneburg.

Alle Tage folgten einer festen Struktur. Die Mahlzeiten wurden gemeinsam geplant, vorbereitet und eingenommen. Die Jugendlichen durften ihrem Appetit Raum geben. Was schmeckt mir besonders? Was wollte ich schon immer mal probieren? So konnten die Teilnehmer lernen, dass Essen mehr ist als das Stück Pizza, das hektisch vor dem Computer in den Mund geschoben wird. Richtig vorbereitet und zelebriert, wurde die Nahrungsaufnahme zu einer Haupt-Sache.

Ebenfalls fest zum Tagesprogramm gehörten individuelle Anstecker, auf denen neben dem eigenen Namen -analog zu einem „Online-Status“- die aktuelle Befindlichkeit oder auch Beziehungs-Lage vermerkt werden konnten: „Single auf Suche“, „neugierig“, „unternehmungslustig“ war da beispielsweise zu lesen. Die Buttons wurden von den Teilnehmern täglich angepasst, so dass jeder Tag einen „realen Status“ bekam.
In ihrer persönlichen „Alles-echt-Box“ sammelten die Jugendlichen „Dinge zum Anfassen“, die ihnen während der Projekt-Woche begegneten. So etwa Fotos aus der Sofortbildkamera, Selbstgebasteltes, Eintrittskarten oder getrocknete Blüten.

Um auch nach der kleinen Auszeit die Orientierung im digitalen Dickicht nicht zu verlieren, machte sich ein begleitender Workshop die Stärkung der Medien-Kompetenz zur Aufgabe. Themen waren unter anderem: Surfen – aber sicher! / Nicht untergehen in der Informations-Flut / Ich entscheide, was mein Computer macht / Meine Spuren im Netz / Gute Passwörter erstellen u. merken / Viren machen nicht nur Menschen krank / Chatten, twittern, skypen – wo hört der Spaß auf? Wer die Aufgaben der einzelnen Module erfolgreich meisterte, bekam zum Abschluss seinen persönlichen „Computer-Führerschein“.


Lebenshilfe Center Olpe wurde inklusiv kreativ anlässlich des europäischen Protesttages der Menschen mit Behinderung am vergangenen Samstag in Olpe. 

Olpe. „Kunst ist von Natur aus inklusiv. Wenn Menschen sich mit Pinsel und Farbe ausdrücken, gibt es kein Richtig oder Falsch, kein Behindert oder Nicht-Behindert.“ Unter der Regie von Künstlerin Sabine Wagner sind am vergangenen Samstag anlässlich des Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aus einfachen Holzbänken einzigartige Objekte entstanden. Die inklusiv-kreative Aktion, die von der „Aktion Mensch“ gefördert wurde, fand im „Café Konfetti“ in der Franziskanerstraße 10 statt. Im Mittelpunkt stand das kreative „Happening“, bei dem jeder mitmachen konnte.

Das diesjährige Motto des Aktionstages „Wir gestalten unsere Stadt“ wurde von Menschen mit und ohne Behinderung umgesetzt. Gemeinsam wurden die Bänke, die das Stadtbild verschönern sollen, bemalt.

Dazu verteilte das „Café Konfetti“ des Lebenshilfe Centers gratis Popcorn, Zuckerwatte und 1.000 bunte Muffins an die Bevölkerung: „Mit kreativen und kulinarischen Farbtupfern wollten wir unseren Beitrag zu einer inklusiven Stadt leisten“, sagte Susanne Schötz, Leitung des Lebenshilfe Centers Olpe. Das Konfetti-Symbol solle zum Ausdruck bringen, dass „Vielfalt das Leben bunt macht und die Gesellschaft bereichert“.


Tagung zur Teilhabe und Selbstbestimmung bei der Lebenshilfe NRW

Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Die Auseinandersetzung mit diesen Themen war das Ziel der Veranstaltung im Februar in Haus Bröltal in Ruppichteroth. Die erste Tagung mit dem Titel „Unsere Stimme wird lauter“ fand 2015 statt. Im darauffolgenden Jahr wurde mit den Ergebnissen in unterschiedlichen Ebenen weitergearbeitet. Unter anderem fanden zur Vorbereitung der zweiten Tagung zwei Workshops statt, um die Veranstaltung inklusiv vorzubereiten.

„Wie wird Selbstbestimmung und Inklusion in anderen europäischen Ländern umgesetzt?“ Der Tag begann mit einem Impulsreferat, bei dem mehr als 60 Personen anwesend waren. Anhand der Länder Türkei und England setzten sich die Teilnehmer mit Fragestellungen auseinander, was für sie persönliche Selbst- und Mitbestimmung ist und welche Erfahrungen sie gemacht haben.

Meine Rechte im BTHG

Die Fragen zur Mitbestimmung und Partizipation wurden in Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten bearbeitet, so beispielsweise zu den Themen Mitbestimmung in der Politik, Persönliche Zukunftsplanung, meine Rechte im BTHG und einem Workshop mit dem Titel „Musik verbindet die Welt“.

Die Tagung wird zurzeit ausgewertet. Die Ergebnisse werden dem Geschäftsführer der Lebenshilfe NRW, Herbert Frings, von Teilnehmern der Tagung offiziell übergeben. 


Soziales Jahr  sorgt für berufliche und persönliche Orientierung

Nach der Schule noch keine rechte Idee, wo es hingehen soll? Den Wunsch, sich für das Gemeinwohl zu engagieren? Dann könnte ein „soziales Jahr“ im Lebenshilfe Center Olpe die richtige Entscheidung sein.

FSJ und BFD  - so vielfältig und verwirrend die Bezeichnungen inzwischen sein mögen, so einheitlich ist die Absicht, die dahinter steckt: Orientierung finden. Ein soziales Jahr, wie es auch die Lebenshilfe anbietet, kann die Entwicklung einer beruflichen Perspektive aber auch der eigenen Persönlichkeit nachhaltig fördern.

Neben dem Kennenlernen unterschiedlichster Arbeitsfelder der ambulanten Hilfen gehören Selbsterfahrung und Selbstreflexion zu den wesentlichen Inhalten. Je nach Interesse der Absolventen können Menschen mit Behinderung im Ambulant Unterstützten Wohnen, im Familienunterstützenden Dienst, in der schulischen Integrationshilfe oder bei diversen Freizeitaktivitäten begleitet werden.

Aber auch „gestandene“ Mitbürger bis 60 Jahre können durch den „Bundesfreiwilligendienst“ (BFD) noch einmal völlig andere Impulse erhalten. Freiwillige, die älter als 27 Jahre sind, sollen sich nach der Gesetzesintention wöchentlich für mindestens 20 Stunden verpflichten. Sie bekommen Taschengeld, Verpflegung, Urlaub und Fortbildung sowie ein kontinuierliche fachliche Beratung.

Die Bedingungen sind beim „Freiwilligen Sozialen Jahr“ (FSJ) identisch – allerdings ist dieses in jedem Fall eine Vollzeit-Beschäftigung. Junge Leute bis zu 26 Jahren lernen so das ganz normale Berufsleben kennen. Wer in der Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung eine berufliche Perspektive sieht, sichert sich durch entsprechendes Engagement im sozialen Jahr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz als Heilerziehungspfleger/in bei der Lebenshilfe.

Interessierte können sich im Lebenshilfe Center Olpe, Franziskanerstraße 10, Telefon 02761/ 9423151 näher informieren und/ oder bewerben. Gerne auch per E-Mail an: lhc-olpe@lebenshilfe-nrw.de


Inklusive Erlebnistage für Menschen mit und ohne Behinderung im Lebenshilfe Center Olpe

Es war ein Sommer wie er schöner und bunter nicht hätte werden können: der inklusive „Sommer der Begegnung“ des Lebenshilfe Centers Olpe. Von der „Aktion Mensch“ gefördert, teilten Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung einen Monat lang viele tolle Erlebnisse – und vielleicht sogar darüber hinaus.

Die Welt ist bunt – und wir sind es auch. Wie langweilig wäre das Leben, wenn Menschen sich nicht voneinander unterscheiden würden: durch ihre Vorlieben und Interessen, ihre Herkunft und Hautfarbe, durch die Talente, die sie mitbringen – und all das, was sie mit- und voneinander lernen können. Der Lebenshilfe „Sommer der Begegnung“ hatte sich zum Ziel gesetzt, Berührungsängste und Barrieren abzubauen und Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären, miteinander in Kontakt zu bringen. „Teilhabe ganz einfach leben“, hieß die Intention.

Der „Sommer der Begegnung“ bestand aus mehr als 35 Einzelaktionen, die die komplette Bandbreite von gemütlichem Beisammensein über kreatives Schaffen bis hin zum Erkunden neuer Welten abdeckten. Dazu gehörten unter anderem:

  • Tandems bilden – Team sein
  • Menschen-Kicker-Turnier und Nonsens-Olympiade
  • Tuchfühlung mit (wilden) Tieren
  • Piraten auf hoher See
  • Kapitäne der Lüfte
  • Kunst-Stücke
  • Beachparty und Jahrmarkt
  • Stadt-Rallye und Städte-Trips
  • Wellness-Oase „Auszeit“
  • „BARrierefrei und „Cafe Konfetti“

Angesprochen werden sollten Menschen jeden Alters und aller sozialen Schichten. Geringe Teilnehmergebühren wurden lediglich für Ausflugs-Fahrten erhoben, so dass persönliche, finanzielle Gegebenheiten kein Hinderungsgrund für eine rege Teilnahme waren.

Menschen mit Behinderung traten nicht nur als NutzerInnen der Aktionen in Erscheinung, sondern auch als Anbieter, Veranstalter und Unterstützer. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projekts und zum gemeinschaftlichen Miteinander im Sozialraum.

Mittelpunkt und zentrale Ausgangspunkte der Veranstaltungen waren der „inklusive Marktplatz“ rund um das Lebenshilfe Center Olpe sowie die St. Laurentius-Schule in Attendorn. Hüpfburg und Glücksrad dienten als „Publikumsmagnete“, es gab Gratis-Popcorn für alle. Das „Café Konfetti“ bot eine große Auswahl an Kaffee-Spezialitäten. In der „BARrierefrei“ wurden lecker-leichte Sommer-Cocktails gemixt. Die Wellness-Oase „Auszeit“ lud zum Entspannen und Verweilen ein.

Mehrere hundert TeilnehmerInnen gaben dem „Sommer“ der Begegnung Gestalt. Macher und Mit-Macher sind sich einig: „Es war eine tolle Veranstaltung, die nach Wiederholung schreit!“


Jugendliche mit und ohne Behinderung trainierten die Selbstständigkeit

Unabhängiger von den Eltern werden, eigenverantwortlich entscheiden, selbstständig leben: dieser Wunsch eint alle Jugendlichen, ganz egal ob mit oder ohne Behinderung. Deshalb veranstaltete der Familienunterstützende Dienst des Lebenshilfe Centers Olpe inklusive Trainings-Wochen für Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren. Gefördert von der Aktion Mensch, wurden die Themen Selbstständigkeit, Alltags- und Sozialkompetenz, Tagesstruktur und persönliche Zukunftsplanung theoretisch und praktisch erarbeitet.

Der Familienunterstützende Dienst des Lebenshilfe Centers Olpe arbeitet mit doppelten Auftrag: Er bietet Familien, in denen Angehörige mit einer Behinderung leben, Entlastung und unterstützt Menschen mit geistiger Behinderung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. So bekommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene Gelegenheit, Eindrücke und Erfahrungen außerhalb des familiären Kontextes zu sammeln. Selbstbestimmung und Eigenständigkeit werden gefördert, natürliche Ablösungsprozesse vom Elternhaus fachkundig begleitet.

Erwachsenwerden ist ein Abenteuer, der Weg zwischen „Hotel Mama“ und „Auf eigenen Füßen stehen“ ein großes Lernfeld. Höhen, Tiefen, Stolpersteine aber auch ganz viele neue Chancen und Möglichkeiten erwarten die „jungen Wilden“. Während der Trainings-Wochen „Wachsen und Erwachsenwerden“ haben die Jugendlichen begonnen, gemeinsam mit ihren Assistenten den Rucksack für diese spannende (Entdeckungs-) Reise zu packen.

Die gemeinsame Anreise zum Selbstversorgerhaus erfolgte mit dem Bus. Erste Gelegenheit, sich mit dem Thema „Wohnen“ auseinanderzusetzen, bot die selbstorganisierte Zimmerverteilung. Alle weiteren Tage folgten einer klaren Struktur. Mahlzeiten wurden gemeinsam geplant, vorbereitet und eingenommen. Dazwischen boten die Assistenten Begleitung in Gruppen und bei Einzelaktionen an.

Mit Hilfe von Methoden der Biografiearbeit, persönlicher Zukunftsplanung, Potentialanalyse und Erlebnispädagogik konnten die Teilnehmer während der Trainings-Wochen verschiedenste Stationen durchlaufen. Inhalte waren unter anderem:

  • Mein Leben: Wer bin ich und was kann ich alles?
  • Ich als Teil der Gesellschaft: Rechte und Pflichten im Zusammenleben
  • Wunsch-Werkstatt: Wie und wo möchte ich wohnen? Habe ich einen Traumberuf? Wie gestalte ich meine Freizeit?
  • Beziehungs-Kisten: Freundschaft, Liebe, Partnerschaft
  • Mein Körper: Schön ist, was mir gefällt
  • Nein heißt nein! Sich abgrenzen und eigene Standpunkte vertreten
  • Mein Alltag ganz praktisch: Ordnung halten, sauber machen, Wäsche waschen, Geld einteilen, Einkauf planen, gesund ernähren usw.

Einheitliches Fazit der Jugendlichen zum Schluss: „Cool war’s! Das machen wir im nächsten Jahr wieder!“


Menschen mit Behinderung gingen in Olpe auf die Straße: #Teilhabe statt Ausgrenzung

„Nennt mich ruhig behindert, aber haltet mich nicht für blöd!“ Mit schwarzen Schirmen und Demo-Plakaten ausgestattet, ging eine bunte Truppe von Menschen mit und ohne Behinderung in Olpe auf die Straße. Sie protestierten gegen die massiven Verschlechterungen, die ihnen durch das geplante Bundesteilhabegesetz sowie das Pflegestärkungsgesetz III drohen.

Initiiert wurde die Aktion vom Lebenshilfe Center Olpe. Patrick Schulte, Mitglied des Nutzer-Rats: „Es ist fünf vor zwölf: Wir erheben unsere Stimmen, damit Diskriminierung kein Gesetz wird!“

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein „Trauermarsch“ quer durch die Stadt. Symbolisch wurde damit ein inklusives und modernes Bundesteilhabegesetz, das den individuellen Bedarf aller Menschen gleichermaßen berücksichtigt, zu Grabe getragen. Begleitet von düsterer Musik und plakativen Parolen wie „Wer will schon raus aus der Nachbarschaft und ab ins Pflegeheim“ machte der Zug an den jeweiligen Wahlkreis-Büros der Abgeordneten sowie im Rathaus und Kreishaus Station. Landrat Beckehoff, Bürgermeister Weber sowie die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Crone bekamen bunte Blumengrüße überreicht - als blühendes Gegenstück zu einem „Strauß leerer Versprechungen“.

Zurück am Lebenshilfe Center Olpe, mündete der Trauerzug in eine fröhliche „Party der Hoffnung“. Bei gratis Popcorn für alle, kalten Getränken, Glücksrad und Zuckerwatte kam Jahrmarktstimmung auf. Viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich engagiert an der Diskussion und unterzeichneten die offizielle Petition der Lebenshilfe gegen den vorliegenden Entwurf von Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III: https://www.change.org/p/teilhabe-statt-ausgrenzung-von-menschen-mit-geistiger-behinderung?utm_source=embedded_petition_view

Das Bundesteilhabegesetz regelt die Eingliederungshilfe neu. Von den derzeit rund 860.000 Eingliederungshilfe-Berechtigten hat die Mehrheit – über eine halbe Million – eine geistige Behinderung. Gerade Menschen mit geistiger Behinderung brauchen zu ihrer Unterstützung Eingliederungshilfe: in der Schule, beim Wohnen, bei der Arbeit und in der Freizeit.

Bleibt die Reform so wie sie ist, müssen Menschen mit geistiger Behinderung laut Lebenshilfe fürchten, ganz oder teilweise aus dem Hilfesystem herauszufallen. Vielen könnte der Verlust eines sicheren Zuhauses bis hin zur Abschiebung ins Pflegeheim drohen.

Deshalb fordert die Lebenshilfe:

  1. Der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe darf nicht so begrenzt werden, dass Menschen, die in weniger als 5 Lebensbereichen Einschränkungen aufweisen, ausgeschlossen sind. Eine solche Hürde ist zu hoch!

  2. Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf dürfen nicht von der Pflegeversicherung ausgeschlossen werden. Das ist Diskriminierung! Sie brauchen zur Teilhabe beides: Leistungen der Eingliederungshilfe und der Pflege.

  3. Die Kosten der Unterkunft in Wohnstätten dürfen nicht willkürlich begrenzt werden. Wenn das Wirklichkeit wird, droht vielen Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung das finanzielle Aus, und die Menschen verlieren ihr Zuhause.

  4. Kein Gemeinschaftszwang! Menschen mit Behinderung dürfen nicht gezwungen werden, ihre Unterstützung mit anderen zu teilen – vor allem nicht beim Wohnen und in der Freizeit.

  5. Auch Menschen mit einer geistigen Behinderung dürfen nicht von den verbesserten Regelungen zur Heranziehung ihres Vermögens ausgeschlossen werden. Auch sie haben ein Recht auf ein Sparbuch!

Weiterführende Informationen zur Kampagne gibt es unter www.teilhabestattausgrenzung.de